Gruß für die Ferienzeit

Das Schuljahr ist zu Ende - die Sommerferien beginnen. Seit ich denken kann, ist das für Schüler und Eltern ein ersehnter Moment: Endlich frei! Frei für Erholung, für Entspannung, für die Umsetzung des lang geplanten Urlaubs.

In diesem Jahr scheint es für viele anders zu sein. Warum?

Weil man einfach nicht so den Urlaub planen konnte, weil sich die ersehnte Entspannung „mit Maske“ nicht so recht einstellen will.

Aber ist nicht genau das „Freiraum“: Mit einer neuen Situation kreativ umgehen „müssen“?

Zum Beginn dieser Sommerferien möchte ich Sie einladen zu einem Perspektivwechsel!

Eine Gewohnheit unterbrechen heißt nicht unbedingt, sie abzubrechen – also keine Panik.

Gleichzeitig eröffnet eine nicht planbare Situation die Möglichkeit, über den Kurs nachzudenken, den Kurs, den mein Leben nimmt, den Kurs, den unsere Gesellschaft als Ganzes nimmt.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen auch in diesem ungewohnten „Sommer-Szenario“ wirkliche „Frei-Räume“!

Dabei sollte die Erholung und die Entspannung nicht auf der Strecke bleiben, sondern in dieser „kostbaren Zeit“ eher in den Blick genommen werden, was für mich wirklich Ent-spannung bedeutet. Vielleicht gibt es dieses Jahr weniger nervige Staus auf den Autobahnen, und auch weniger nervigen Stau in meinem Anspruchsdenken, nämlich mein Ziel genau zu kennen, es möglichst schnell erreichen zu müssen und möglichst ausgiebig genießen zu können. Weil alles andere ja Verschwendung wäre!?

Für das Pastoral-Team: Felix Lipp, Gemeindereferent