Informationen der Diözesan-Leitung (Stand 03.07.2020)

Regelungen für öffentliche Gottesdienste

Bitte beachten Sie auch unsere aktuellen Informationen der Seelsorgeeinheit CleBoRa

Bitte beachten Sie auch die vielen Angebote der Diözese auf www.drs.de

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart gelten folgende Regelungen für öffentliche Gottesdienste, um Besucher und Besucherinnen so gut wie möglich vor Infektionen zu schützen.

Grundlage hierfür ist eine „Bischöfliche Anordnung für die Feier der Eucharistie, von Wort-Gottes-Feiern und anderen Gottesdiensten nach der Lockerung der aktuellen Beschränkungen“ Wortlaut der Bischöflichen Anordnung ergänzt am 3. Juli 2020 mit der 26. Mitteilung zur aktuellen Lage Wortlaut der 26. Mitteilung zur aktuellen Lage

Ansteckungsrisiko minimieren

Um ein Ansteckungsrisiko so weit wie möglich zu minimieren, wird die Zahl der Mitfeiernden begrenzt. Diese Zahl orientiert sich an der Größe des Kirchenraums. Um den Schutz der Gottesdienstbesucher sicherzustellen, gilt ein Rundum-Mindestabstand von Person zu Person bzw. von in häuslicher Gemeinschaft lebenden Personengruppen zu anderen Personen bzw. Personengruppen von 1,5 Meter. Dies kann zum Beispiel dadurch gewährleistet werden, dass nur jede zweite oder dritte Bankreihe belegt wird. Die Sitzplätze müssen gekennzeichnet werden. Stehplätze sind nicht möglich.

Beim Betreten und beim Verlassen der Kirche sind die notwendigen Abstände einzuhalten. Wenn möglich, sollen die Laufwege nur in einer Richtung begehbar sein, um ein Zusammentreffen zu vermeiden, und die Ein- und Ausgänge sollten sich unterscheiden. Personen mit Krankheitssymptomen können nicht an den Gottesdiensten teilnehmen. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Gottesdienstbesucher wird empfohlen. An den Eingängen muss es eine Möglichkeit zur Handdesinfektion geben.

Es wird ausschließlich in denjenigen Kirchen Gottesdienst gefeiert werden können, in denen diese Regelungen eingehalten werden können. Die Kirchengemeinden und Seelsorgeeinheiten haben die Freiheit, je nach Situation vor Ort zu entscheiden, welche und wie viele öffentliche Gottesdienste in welchen Kirchen und Kapellen gefeiert werden.

Prinzipiell wird es Gottesdienste auch nur dann geben, wenn sich mindestens zwei Personen bereit erklären, den Einlass und die Einhaltung der Regeln in den Kirchen als Ordner zu kontrollieren. EIne Anmeldung zu den Gottesdiensten ist nicht verpflichtend, wird aber empfohlen, wenn die zu erwartende Anzahl Gläubiger die örtlichen Möglichkeiten übersteigen.

Gemeindegesang ist nicht möglich, da gemeinsames Singen einer größeren Gruppe von Personen ein besonderes Infektionsrisiko birgt. In möglichst allen Gottesdiensten sollten deswegen Kantorinnen und Kantoren oder kleine Chorgruppen zum Einsatz kommen, die Lieder stellvertretend für die Gemeinde singen. Das gemeinsame Beten ist in den Gottesdiensten möglich.

Gottesdienste im Freien und Prozessionen können stattfinden. Es gibt keine Begrenzung der Teilnehmerzahl. Ein Mindestabstand von zwei Metern muss stets eingehalten werden. In Gottesdiensten im Freien ist Gemeindegesang möglich, wenn ein Rundum-Mindestabstand von 2 Metern eingehalten wird. Der Gemeindegesang soll nur in begrenztem Maß in die Gottesdienste eingeplant werden.

Zusammenkünfte oder Feste nach einem Gottesdienst im Freien sind nicht möglich. Auch für diese Gottesdienste sind Ordner nötig und es müssen Infektionsschutzkonzepte vorab erstellt werden.

Die Dauer aller Gottesdienste soll in der Regel 60 Minuten nicht übersteigen.

Sonntagspflicht weiter ausgesetzt

Die Sonntagspflicht bleibt bis auf weiteres ausgesetzt. Dies ist auch ein deutliches Signal für ältere Personen oder Menschen, die zu Risikogruppen gehören. Sie sollen einerseits nicht von der Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch ausgeschlossen werden, andererseits aber keine falsche innere Verpflichtung verspüren, trotz des Bewusstseins der eigenen Gefährdung in den Gottesdienst kommen zu müssen.

Gottesdienstvorlagen für den häuslichen Gebrauch werden auch weiterhin für die Sonntage zur Verfügung gestellt.

Regelungen für die Feier der Sakramente und anderer besonderer Gottesdienste

  • Taufen sollen bis auf weiteres wenn möglich als Einzeltaufen gefeiert werden. Dabei gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für andere Gottesdienste. Vor und nach der Taufe dürfen vor der Kirche keine Ansammlungen stattfinden
  • Für Erstkommunionfeiern gelten die gleichen Regeln wie für Gottesdienste 
  • Bei Firmungen wird eine Höchstzahl von 15 Firmbewerberinnen und Firmbewerbern festgesetzt. Es gelten ansonsten die gleichen Regelungen wie für Gottesdienste.
  • Kirchliche Trauungen sollen wegen der größeren Anzahl Mitfeiernden verschoben werden. Werden Trauungen gefeiert, gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für andere Gottesdienste
  • Das Sakrament der Versöhnung (Beichte) kann unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften gespendet werden. Die Beichte im Beichtstuhl ist weiterhin ausgeschlossen
  • Krankensalbungen und Krankenkommunion sind in dringenden Situationen möglich. Eine Ansteckungsgefahr muss dabei möglichst ausgeschlossen werden. Krankensalbungsgottesdienste mit mehreren Personen sind nicht möglich
  • Beisetzungen können in der üblichen Form unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzregelungen gefeiert werden. Die Bestimmungen der Ortsbehörden sind zu beachten.
  • Trauergottesdienste/Requien können im gleichen Rahmen gefeiert werden wie andere Gottesdienste 
  • Kindergottesdienste sind unter Einhaltung des Infektionsschutzkonzeptes (Erhältlich im Pfarrbüro oder der Diözesanstelle) möglich 

Alle Pfarrbüros sind weiterhin als pastorale Anlaufstellen zu den gewohnten Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Persönliche Besuche bitte nur nach Voranmeldung. Die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin in seelsorgerlichen Fragen ansprechbar.