Rückblick auf Veranstaltungen und Ereignisse

CleBoRa Gruppenleiter-Wochenende

27 motivierte Gruppenleiter*innen aus der Seelsorgeeinheit CleBoRa und unser neuer Jugendreferent Martin Umstetter düsten am Freitag, den 16.09.22 an den Bodensee, für unser Gruppenleiter - Wochenende.

Dort fanden wir unsere Bleibe auf einem Campingplatz direkt am Wasser in Horn. Aufgrund einbrechender Kälte waren wir aber sehr froh, dass wir alle in einem Haus nächtigen konnten. Zunächst ließen wir es sehr entspannt angehen, also verbrachten wir den Freitagabend mit angeregten Gesprächen und lernten uns und unsere Lieblingsspiele kennen. Erste Spaziergänge zum See waren auch mit dabei.

Den Samstag starteten wir mit einer produktiven Planungssession für die Aktionen im kommenden Jahr. Anschließend genehmigten wir uns eine Pause. Trotz kaltem Wetter und schlammigen Verhältnissen hatten einige von uns Spaß beim Kanufahren auf dem See. Andere machten es sich beim Musizieren gemütlich. Nach einem Sonnenbad wurde nochmal ordentlich geplant. Den Abend, manche auch die Nacht, verbrachten wir erneut mit quatschen, lachen und spielen.

Am Sonntag besuchten wir einen Gottesdienst und wurden dort herzlich von der Gemeinde empfangen. Zum Abschluss machten wir ein Teambuilding Spiel, wobei man wirre Schafgeräusche und klatschende Hände gehört haben soll.

Und schon war das Wochenende, inklusive köstlichem Essen, guter Gemeinschaft und effizienten Absprachen vorbei. Wir freuen uns auf die zukünftigen Aktionen und über unsere Unterstützung von Martin.

Interessante Gemeindefahrt nach Ellwangen

Mit großer Freude wurde die angebotene Gemeindefahrt am 14.09.22 nach Ellwangen aufgenommen. “Endlich mal wieder eine Gemeindefahrt”, so eine der Mitfahrenden. Für die meisten der ca. 30 Teilnehmer*innen war das Staufer-Rundbild im Kloster Lorch ein bisher unbekanntes Kleinod. Die Erklärungen von Herrn Schramm waren nicht nur ausführlich und interessant, sie waren sicherlich eine gute Anregung, dieses herrlich gelegene Kloster auch einmal privat aufzusuchen.  

Nach einem Stopp in Schwäbisch Gmünd ging es dann nach Ellwangen, wo Pfarrer i. R. Pitzal in der Wallfahrtskirche am Schönenberg eine kleine Andacht feierte. Die anschließende Führung in der St. Vitus Basilika und am Grab des neuen Seligen Pater Jeningen schlossen das doch umfangreiche Programm ab. Beim leckeren Abendessen im Gasthaus Leinhof konnte man den erlebnisreichen Tag noch einmal Revue passieren lassen. 

Herzlichen Dank allen, die mitgekommen sind, aber vor allem auch den drei “Begleitdamen”, die Pfarrer i.R. Pitzal tatkräftig unterstützt haben!

Tageslager Lioba-Freizeitgelände 2022

Am 08.08.22 machten sich 27 Kinder auf die Suche nach Helden.
Auf dem Liobagelände durften sie sich zunächst ein eigenes Superhelden T-Shirt batiken.

Über die Woche verteilt lernten sie weitere Helden kennen:

  • mit dem Vertrauen auf Jesus gemeinsam Aufgaben meistern
  • wie die Polizei Verbrecher einsammelt
  • wie das THW einen Heldenführerschein an verschiedenen Stationen erarbeitet und
  • wie der Rettungsdienst die Suche und das Kümmern von verletzten Personen organisiert.

Am Mittwoch Nachmittag besuchten die 27 Helden die Feuerwehr Renningen. Vielen Dank für eine grandiose Führung!
Freitag Nachmittag kamen zahlreich die Eltern zu einem Bunten Programm auf die Liobahütte und lernten so kennen, was ihre Kinder die Woche über erlebt hatten.
Die Erkenntnis der Woche: Du bist ein Held und das auf deine Weise!
Ein herzliches und liebes Dankeschön geht an das 11-köpfige Team, welches die Freizeit auf die Beine gestellt hat.
Wir freuen uns schon sehr auf nächstes Jahr! Eure KjG

Zeltlager Lioba-Freizeitgelände 2022

Liobalymp – Eine Reise in die Antike

Unserem Göttervater Zeus wurde sein Blitz entwendet. Das Orakel von Delphi verkündet: Es waren die Perser! Zusammen mit den Göttern und Göttinnen Artemis, Nike, Aphrodite, Poseidon, Demeter, Persephone, Hermes und Athene halfen 28 Teilnehmende dem Chef des Olymps seinen Blitz wieder zu finden. Um uns in das Leben der Antike einzufinden, haben wir getöpfert, Zaziki zubereitet, Lorbeerkränze geflochten, Trommeln gebaut, und in Mythologie und antiken Opferkulten weitergebildet und Sirtaki tanzen gelernt. Beim Nachtgeländespiel und der Tageswanderung zum Maislabyrinth suchten wir weitere Splitter des Blitzes, am Fest der Akropolis forderten wir unsere Götter beim Glücksspiel heraus, ließen uns vom Orakel von Delphi die Zukunft voraussagen und gönnten uns Gyros und Traubensaft in der Taverne. Beim Fest der Götter stellten wir unsere Sirtaki-Künste unter Beweis, fanden unser Herzblatt und waren Partyanimals.
Ein großer Dank gilt den ehrenamtlichen Teamer*innen, ohne deren großartigen Einsatz dieses Lager so niemals hätte stattfinden können.

Musical Sacharja - Wir haben es geschafft!

31.07.22 - Begleitet von unserer Band und versorgt mit dem richtigen Licht und Ton durch unsere Technikcrew haben alle Darsteller die Geschichte von Lynn Austin zum Leben erweckt und das Publikum ist begeistert mitgegangen. Dank dem Einsatz von vielen Helfern aus unserer Gemeinde wurde die abendfüllende Aufführung ein wunderschönes Erlebnis für alle, was sich auch in den großzügigen Spenden zeigte: 2.802 € gehen an drei verschiedene Projekte. Ein herzliches „Vergelts Gott“.

Ministranten-Einführung 2022 in Renningen und Malmsheim

Am Sonntag, 24. Juli 2022 war es soweit: Die neuen Ministranten in Malmsheim und Renningen wurden offiziell in Ihr Amt eingeführt. Es waren zwei wunderschöne Gottesdienste umrahmt von den Martinusspatzen und der Orgel. Wir möchten nochmals unsere Ministranten herzlich in Ihrem Dienst begrüßen und wünschen Ihnen viel Freude bei ihrem Mitwirken im Gottesdienst!

Familienkirche - Du bist ein Segen

Passend zum Start in die Ferien, lautete das Thema der Familienkirche am Samstag, 23. Juli 2022 „DU bist ein Segen“. Trotz des sehr guten Wetters und vieler Parallel-Veranstaltungen kamen doch wieder knapp 40 Besucher, jung bis alt, zu unserem Angebot in die Bonifatiuskirche.
Das Theaterstück von der Schnecke, die ein Segen sei, wurde sehr aufmerksam von allen verfolgt.
Ebenso toll wurde dann das spätere Bild der Schnecke mit Worten oder Sätzen beklebt, die einem ein Segen sind oder Mut und Kraft geben.
Es war wieder eine schöne Art Gott zu danken und wir freuen uns schon auf die nächste Familienkirche! Euer Familienkirch-Team

Jugendgottesdienst der Seelsorgeeinheit

21.07.22 - Was hat ein unaufgeräumtes Zimmer mit einem Gottesdienst zu tun?

In unserem diesjährigen Sommerjugendgottesdienst konnte dieses Rätsel gelöst werden, denn es drehte sich alles um das Thema „Veränderung“. Durch das Anspiel, bei dem ein Zimmer aufgeräumt und verschönert wurde und dazu passende Texte konnte jeder überlegen, wo er gerade eine Veränderung haben will, und wurde ermutigt, diese dann trotz Hindernissen auch anzugehen.
Außerdem gab es noch zwei personelle „Veränderungen“:
Unser neuer Jugendreferent für die Seelsorgeeinheit, Martin Umstetter, wurde bei diesem Gottesdienst offiziell in sein Amt eingeführt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm!
Und die langjährige Sängerin der Band P.U.S.H., Elisabeth, wurde verabschiedet. Vielen Dank für die zahlreichen Auftritte!
Nach dem Gottesdienst gab es dann noch Waffeln und Getränke, mit denen Spenden für ein Kinderheim in Dar es Salam gesammelt wurden. Im Rahmen derJugendfahrt nach Tansania im August wird dieses Kinderheim besucht.
Vielen Dank an die Band P.U.S.H. für die super Musik, an das Vorbereitungsteam und an alle, die gekommen sind!

 

Felix Lipp sagt Danke!

Herzlichen Dank für alle guten Worte und Karten, alle lieben Zeichen der Verbundenheit, für alle kreativen Beiträge, für die vielen Geschenke anlässlich meiner Verabschiedung aus dem hauptamtlichen Dienst als Gemeindereferent, am Sonntag, den 3.Juli 2022, im Rahmen unseres Lioba-Festes!

Es war ein unvergesslicher Tag!

Ich denke mit großer Freude und Dankbarkeit nicht nur an die unzähligen bewegenden Begegnungen an diesem Sonntag zurück, sondern an viele, viele Jahre, die erfüllt waren mit unzähligen gemeinsamen Erlebnissen, mit bewegenden Gottesdiensten, Planungen und Aktionen, Fahrten und vielem mehr. Möge der Segen des Herrn weiter auf unserer Kirchengemeinde und der ganze Stadt Renningen ruhen!

Felix Lipp, „Ex“-Gemeindereferent

Lioba-Fest mit Verabschiedung von Gemeindereferent Felix Lipp

Bei schönstem Sommerwetter fand am Sonntag, 3. Juli 2022 am Renninger Bergwald das Lioba-Fest der katholischen Kirchengemeinde statt, bei dem in diesem Jahr auch unser langjähriger Gemeindereferent Felix Lipp in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Einen „Brückenbauer“ nannte ihn Pater Gasto in seiner gottesdienstlichen Ansprache, der „bis heute“ seine „Berufung, das Evangelium in die Welt zu tragen, in unserer Seelsorgeeinheit CLEBORA lebt.“ „So viele Menschen schätzen die Gabe des Zuhörens an dir, deine Zugewandtheit und Nähe… Du vermittelst immer das Gefühl, dass jetzt nichts wichtiger und wertvoller ist, als dein Gegenüber.“

Dass Pater Gasto mit dieser Einschätzung richtig lag, bewiesen die vielen Beiträge der verschiedensten Gruppen unserer Kirchengemeinde, angefangen von der Kinderkirche über ehemalige Ministranten und aktive Jugendgruppenleiter, über Bands und Chöre bis zum Pastoralteam, die gekommen waren, um sich bei Felix Lipp für die vielen Jahre der aktiven Begleitung zu bedanken und ihm jede Menge Segen auf den weiteren Weg mitzugeben.

Bürgermeister Wolfgang Faißt bedankte sich für die langjährige sehr gute Zusammenarbeit ebenso wie die evangelischen Kirchengemeinden Renningen und Malmsheim, vertreten durch Pfarrerin Egeler und Pfarrer Hoffmann, die das sehr gute ökumenische Miteinander betonten. Die drei Kirchengemeinderäte unserer Seelsorgeeinheit zählten die lange Liste der Bereiche auf, in denen Felix Lipp gründend, ordnend und leitend gewirkt hat. Auch die Schulleiterinnen der Malmsheimer Friedrich-Silcher-Schule, Frau Weidmann-Reisser, und der Renninger Friedrich-Schiller-Schule, Frau Scheeff, berichteten, dass bereits jetzt die Kollegen bis hin zu den Kunstlehrern, die guten Gespräche mit Herrn Lipp vermissten. Pfarrer i.R. Pitzal bedankte sich ebenfalls mit vielen guten Wünschen bei seinem langjährigen Gemeindereferenten.

Der ein- oder andere ehrenamtliche Kreis unserer Gemeinde freut sich, dass Herr Lipp ihm auch weiterhin aktiv erhalten bleibt!

Ein herzliches Dankeschön sei an dieser Stelle allen gesagt, die durch ihre aktive Mithilfe das Lioba-Fest in dieser schönen Form erst ermöglicht haben! Danke an Mesner, Ministranten und Gottesdienstmusikanten, danke für die Kinderspielstraße, die Kuchen- und Salatspenden, Küchen-, Kassen- und Ausgabedienste, Zeltaufbauten, Technik, Shuttledienst und all denen, die sich in dieser Aufzählung nicht wiederfinden!

Es war ein schönes, rundum gelungenes Fest!

Pfila 2022 im Schwarzwald

In der ersten Pfingstferienwoche hieß es für das Team und 40 Kinder: Ab ins Pfila. Dieses Jahr leider nicht im Donautal, weshalb wir uns am Samstag Richtung Schwarzwald aufmachten.

Nach der Busfahrt standen erst einmal eine Geländetour, eine Kennenlernrunde und das Einrichten der Zimmer an. Die nächsten 6 Tage verbrachten wir mit vielen Spielen, jeder Menge Spaß und einem echt schönen Gemeinschaftsgefühl bei wechselhaftem Wetter. Das Programm, wie die Hobbygruppen, das große Geländespiel, der Show-Abend oder die Poolparty sorgten für eine richtig gute Stimmung und machten das Pfila wie jedes Jahr zu etwas ganz Großartigem. Besonders die Tageswanderung zum Hasenhorn Coaster, um eine Runde auf der Sommerrodelbahn heizen zu können, war ein voller Erfolg. Doch auch die Zeltgruppenzeit am Abend und Morgenimpulse durften nicht zu kurz kommen.

Leider hieß es dann am Donnerstag schon wieder, dass der letzte Tag angebrochen war. Diesen beendeten wir mit einem sehr tollen Bunten Abend, an dem viele Programmpunkte zur Unterhaltung dargeboten wurden. Um die schöne Zeit auf dem Pfila als Gruppe gebührend zu feiern, wurde der letzte Abend mit der legendären Pfila-Disco abgeschlossen, bei der niemand von uns stillsitzen konnte und alle zusammen tanzten.

Leider mussten wir uns dann am Freitag nach dem Mittagessen, das wie jedes Essen der Woche grandios schmeckte, schon wieder auf den Nachhauseweg machen.

Wir bedanken uns bei unserer großartigen Küche, dem Team und allen Teilis, für ihre Motivation, den Spaß und freuen uns jetzt schon wieder auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Ab ins Pfila, dann wieder ins Donautal!

Fronleichnam 2022

Rückblick und Dankeschön für die vielen Blumenspenden
An Fronleichnam 2022 konnten die Frauen des Frauenbundes wieder wie früher Blumenteppiche vor dem Seniorenheim und vor der Bonifatiuskirche legen. Doch wir waren nicht sicher, ob genug Material zusammenkommt, da Fronleichnam diesmal spät war und viele Blumen schon verblüht sind. Aber wie überwältigt waren wir von den vielen reichen Blumenspenden und wir bedanken uns bei allen Blumenspendern recht herzlich, insbesondere bei Blumen Marquardt, der uns wieder, wie schon in den letzten Jahren, so großzügig mit herrlichen Blumen beschenkt hat!

So viele Spenden hatten wir nicht erwartet und es reichte noch für Altarschmuck in Form von Sträußen und Gestecken.

Nach dem Blumen Zupfen am Vorabend konnten wir in aller Frühe mit großem Spaß und viel Freude, zwischendurch gestärkt mit Kaffee und Elfis Flachswickeln, ans Werk gehen. Es entstanden leuchtend bunte Teppiche, die von so manchem bewundert wurden und die so viele Besucher erfreuten.

Der Gottesdienst am Seniorenheim, auch zum Gedächtnis der Menschen in der Ukraine, die Prozession durch die Straßen, bei der die Erstkommunionkinder und alle anderen Kinder Blumen streuen durften, und das Ankommen in der Kirche waren gut besucht und das anschließende Mittagessen mit gemütlichem Beisammensein wurde nach der langen Coronapause gerne angenommen. Bei herrlichem Sonnenschein konnte auch die neu gestaltete Terrasse mit Pergola vor dem Bonifatiushaus gebührend eingeweiht werden.

Alles in allem war es ein wunderschönes Fest!

Nochmals herzlichen Dank allen Spendern für die üppigen Blumenspenden und auch allen Helferinnen und Helfern, die zu diesem herrlichen Tag beigetragen haben!

Mike Müllerbauer Konzert

Gemeinsam für unseren Gott zu singen, das war die Motivation für 3 Frauen, die mit ihren Kindern schon auf einigen Konzerten von Mike Müllerbauer waren und diesen auch den Kindern in Renningen näherbringen wollten. Die unterschiedlichen Konfessionen führten zu einer ökumenischen Veranstaltung. Eingebettet in die Stadtkirchentage 2020 liefen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Die beiden Kirchenchöre und die Schulchöre standen mit den Proben für das Konzert in den Startlöchern. Die Plakate waren schon gedruckt, aber leider musste aus bekannten Gründen alles um 2 Jahre verschoben werden. Da die Schulchöre im Frühjahr 2022 noch nicht wieder probten, konnten nur die Kirchenchöre die Texte und Bewegungen der Mike-Müllerbauer-Lieder einstudieren. Aber die taten es dafür umso eifriger.

Am Freitag, 27. Mai 2022 war es dann endlich soweit. 30 Chorkinder und viele Familien aus Nah und Fern durften ein tolles Konzert in der Rankbachhalle erleben. Mike Müllerbauer sang zusammen mit seinem Keyboarder und Saxophonisten Andy christliche Kinderlieder für Kinder im Kindergarten-und Grundschulalter, die zum Mitsingen und Mitmachen einluden.

Zum krönenden Abschluss des Konzertes kamen dann die Chorkinder des Evangelischen Kinderchors Renningen von Herrn Gäfgen und die Martinusspatzen von Marion Johanson auf die Bühne, um gemeinsam mit Mike Gott mit ihrem Gesang eine Freude zu machen, Absoluto Guto und Knallermäßig stark. Was für ein Erlebnis, gemeinsam mit Mike Müllerbauer und Andy auf der großen Bühne mit so vielen anderen Kindern gemeinsam für unseren Gott zu singen. Das wird allen Beteiligten bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben!
Die Überschüsse und Spenden (weit mehr als 1000 Euro) gingen in vollem Umfang an MercyShips, die schwimmenden Krankenhäuser, die um Afrika fahren, operieren und afrikanische Ärzte ausbilden. Dazu durften wir am Ende des Konzertes noch einige Bilder anschauen und Informationen erhalten.

Sehr herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren zahlreichen großzügigen Sponsoren: Kanzlei Asprion, BW-Bank, Kreissparkasse Böblingen, Einkaufszentrum Süd, Schmidt-Falbe Gabelstapler, Bäckerei Steinbrich, Edeka Karow & Sommer, Ellys Bistro und Café, Spielwaren Kauffmann, Elektro-Ebner, Sport Krauss.

Flyer mit weiteren christlichen Angeboten für Kinder und Familien sind ab sofort in den Kirchen und Pfarrbüros erhältlich

Ministranten-Wochenende 2022

Für uns Ministranten und KjGler:innen ging es am 13./14. Mai 2022 auf das gemeinsame Wochenende nach Ehningen.

Wir trafen uns Samstagmorgen in Renningen, um gemeinsam mit der Bahn zu unserer Unterkunft zu fahren. Dort angekommen spielten wir ein paar Kennenlern-Spiele, bezogen unsere Zimmer und verbrachten den restlichen Vormittag draußen.

Nach dem Mittagessen legten wir eine lange Freizeitpause ein, in der wir Beachvolleyball, Wikingerschach und Frisbee spielten. Motiviert starteten wir in einen Stationenlauf zu unserem Thema Gebet in verschiedenen Ausführungsformen.

Ein perfekter Abschluss von diesem ereignisreichen Tag war der gemeinsame Gottesdienst mit Pater Gasto, sowie das Stockbrot backen überm Lagerfeuer.

Am Sonntag spielten wir ein Geländespiel, bei dem die Teilnehmenden verschiedene Fragen und Antworten suchen und lösen mussten.

Nach dem Mittagessen blieb noch Zeit für Freizeit im Freien, bevor wir uns auch schon wieder auf den Weg nach Hause machten.

Uns hat das Wochenende seht viel Freude bereitet, wir möchten uns bei der Küche für die tolle Verpflegung bedanken und freuen uns schon, euch alle bald auf der nächsten Aktion wieder zu sehen.

KjG im Erlebnispark Tripsdrill

Am Samstag, 7. Mai 2022 waren wir mit ein paar motivierten Menschen im Erlebnispark Tripsdrill. Für ein paar von uns war alles neu, bei anderen kamen Erinnerungen wieder hoch. Auch unser Drache Manu hatte Freude bei den Attraktionen, bei denen er mitfahren durfte.

Wir hatten einen schönen Tag und freuen uns schon auf weitere „kjgeniale“ Aktionen.

KjGoes junges Schloss

Am 12.3.22 waren wir von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) mit einigen Kindern zusammen im Jungen Schloss in Stuttgart. Dort ist gerade eine spannende und interaktive Kinder-Ausstellung zum Thema „Stoff und Kleidung“.

Es gab für uns viel zu entdecken und zu erleben, so konnten wir mit Stoff oder auch nur mit Stift und Papier selbst Kleidung designen, Freundschaftsbänder aus Wolle machen und Kleidung von verschiedenen Zeiten entdecken. Außerdem gab es lustige Spiegel, mit denen wir unsere Körper verzerrt betrachten konnten.

In der Fotobox haben wir dann noch ein schickes Bild gemacht, was ihr hier sehen könnt.

Eines der Highlights waren aber auf jeden Fall die Turnbeutel, die wir mit einer Stempeltechnik bedrucken durften. Dabei sind echt Kunstwerke entstanden.

Vor dem Rückweg haben uns bei einem Picknick auf einer Wiese auf dem Schlossplatz gestärkt und ein paar Spiele gespielt. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag mit viel Spaß!

Familienkirche - endlich wieder in Präsenz

Nach zwei langen Jahren Corona Pause, fand nun endlich am 12.03.22 wieder eine Familienkirche in Präsenz statt. Wie schön, dass einige Familien unserer Einladung gefolgt sind und mit uns beim Gleichnis vom Senfkorn und einer dazu passenden Geschichte den Frühling eingeläutet haben!

Es wurde gesungen, gebetet und das Gleichnis auf besondere Weise nachempfunden. Als Erinnerung gab es Samen zum einsäen für zu Hause.

Auch wenn unserer Team Corona bedingt geschrumpft war, haben wir uns über die positive Resonanz gefreut!
Die nächste Familienkirche findet im Sommer, am 23.7.22, auf Lioba statt.

Wir freuen uns auf euch!

Euer Familienkirche-Team

Verabschiedung von Pfarrer Pitzal in den Ruhestand

13.02.2022 - Nach 50 Jahren als Priester und nach 48 Jahren als Pfarrer hat Pfarrer Franz Pitzal seinen pastoralen Dienst auf eigenen Wunsch beendet. Wir verabschieden ihn in seinen Ruhestand. Seine Entscheidung in den Ruhestand zu gehen, weckt in vielen Gemeindemitgliedern und in den Menschen, die hier leben, Erinnerungen an gemeinsame Erfahrungen. Er hat viele Menschen begleitet und das Leben der Gemeinde mit seiner ganzen Art geprägt.

Kommen und Gehen gehören zum Leben dazu. Das Wichtigste dabei ist die Zeitspanne dazwischen: Die Erfahrungen, die man miteinander macht. Das, was man als Christinnen und Christen miteinander lebt und initiiert. Als Pfarrer hat sich Franz Pitzal auf vielen Ebenen bewegt. Eine Fülle von Fähigkeiten und Gaben hat er dabei eingebracht: Seelsorger sein, doch auch Manager und Kommunikator bis hin zum Werbeträger in Sachen Kirche und Religion. Mit ganzem Herzen hat sich Pfarrer Pitzal diesen Aufgaben gewidmet. Ohne Wenn und Aber hat er über vier Jahrzehnte diese Gemeinde hier in Renningen und Malmsheim geprägt und zum Teil auch Weissach und Rutesheim. Dafür sind wir sehr dankbar. Diese Zeit ist kostbar.

Der Kern des Glaubens und des Lebens als Seelsorger ist es, Menschen in der Hoffnung zu stärken. Durch seinen Glauben und seine Begabungen hat Pfarrer Pitzal viele Menschen bewegt - bei der Feier der Sakramente, in Trauersituationen oder bei der Begegnung beim Hausbesuch. Menschen besuchen und ihnen zeigen, wie wichtig sie sind, war seine Stärke. Seine Grundbotschaft war „Hoffnung schenken“. Immer wieder hat man Pfarrer Pitzal sagen hören: „Wir müssen an der Seite der Menschen stehen und sie stärken und begleiten“. Dies hat er gern gemacht unabhängig von Religion oder Herkunft. Ob Jung oder Alt – alle waren willkommen. Wir danken ihm für seine Begeisterung und für die Freude am Evangelium.

Der Blick über den eigenen Kirchturm hinaus war Pfarrer Pitzal wichtig. Über 100 Länder dieser Welt haben Unterstützung von der Gemeinde in Renningen erhalten. Das war vor allem durch das Engagement für die Renninger Krippe möglich. 41 Krippenjahre – 41 Krippenbauten. Jede Krippe hatte ein eigenes Thema, von dem sich viele Menschen angesprochen fühlten und ergriffen waren. Viele Menschen kamen jedes Jahr wieder. Das Wichtigste dabei war nicht nur, die Krippe anzuschauen, sondern die Gemeinschaft und die Begegnungen und vor allem die Gespräche, die dadurch entstanden sind. Der Sinn der Krippe war nicht allein, Spenden zu sammeln, sondern vielmehr noch, Gemeinschaft zwischen Menschen zu stiften. Millionen von Menschen weltweit wurde mit den Spenden geholfen, viele Einrichtungen wurden gebaut: Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Kindertagesstätten. Wasserbrunnen entstanden, Schulgeld wurde finanziert. So danken mit uns heute Menschen aus allen Ecken der Welt. Dank gilt nicht nur Pfarrer Pitzal, sondern auch all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den ehrenamtlichen Krippenbauern und den Sekretärinnen und Kirchenpflegerinnen, die mit im Einsatz waren. Eine lange gute Tradition geht zu Ende, die Erinnerung bleibt und es bleibt das Krippenmuseum als Erbe aus über 40 Jahren.

Seine Leitungsaufgabe hat Pfarrer Pitzal zusammen mit den Rätinnen und Räten der Gemeinde wahrgenommen und die Gemeinde entwickelt. Er verstand sich als Ermöglicher. Durch seine Art, Menschen zu ermöglichen, auf ihre Weise den Glauben zu leben, sind viele schöne Projekte entstanden wie etwa Musikgruppen, Kinderkirche, Gebetskreise usw. Eine am Menschen orientiert verstandene Leitung schafft einen Raum für die Freude am Evangelium, für die Entwicklung des Gemeindelebens und einen Ort, wo jede und jeder angesprochen wird und sich angenommen fühlen kann.

Die Aufzeichnung vom Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Pitzal in den Ruhestand am 13.2.22 in St. Bonifatius können Sie über diesen Link anschauen: https://youtu.be/A9Ns_eemtFo

In Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aller ehrenamtlichen Frauen und Männer, im Namen des Kirchengemeinderates und des Pastoralteams sage ich danke für die vielfältige Zusammenarbeit. Vergelt‘s Gott“! Ich sage es bewusst: Gott vergelte Dir das viele Gute, das Du uns allen getan hast! Gott segne Dich!

Pater Gasto Lyimo Cssp.

Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit CleBoRa (St. Clemens, Rutesheim, St. Bonifatius Renningen, St. Raphael Rutesheim)

Wir sagen Danke

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Renninger Bonifatiuskirche wurde am Sonntag, 13.02.2022 Pfarrer Franz Pitzal in den Ruhestand verabschiedet. Domkapitular Holger Winterholer aus Rottenburg sprach ihm für seinen weiteren Weg den Segen seines Namenspatrones, des heiligen Franz von Assisi, zu: „Pax et Bonum“, zu deutsch: „Frieden und Heil“, woraufhin Pfarrer Pitzal es sich nicht nehmen ließ, seine Gemeinde noch einmal zu segnen.

Derart bestärkt konnte man zum zweiten Teil des Festes übergehen, der bei strahlendem Sonnenschein im Freien vor der Kirche stattfand. Charmant moderiert von Christina Blank, der stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchengemeinderates, wurden Grußworte vorgetragen, die der Renninger evangelische Posaunenchor mit seinen Weisen sehr stimmig umrahmte.

Ulrich Fischenich sprach für den Kirchengemeinderat von St. Bonifatius in seiner Funktion als gewählter Vorsitzender und überreichte dem scheidenden Pfarrer ein Erinnerungsalbum, gestaltet von den Gruppen und Kreisen, aber auch von Familien der Kirchengemeinde. Bürgermeister Wolfgang Faißt wünschte dem Ehrenbürger der Stadt Renningen alles Gute. Die evangelische Pfarrerin Renate Egeler überbrachte zusammen mit Pfarrer Niels Hoffmann aus Malmsheim und der KGR-Vorsitzenden von Renningen, Karin Volz, den Dank und die Wünsche der evangelischen Kirchengemeinden, sowie Roland Schmid für die Neuapostolische Kirche Renningens.

Die in den blauen Himmel aufsteigenden bunten Luftballone markierten den Schlusspunkt der sehr gelungenen kleinen Feierlichkeit.

Ganz herzlich sei Dank gesagt, auch im Namen von Pfarrer Franz Pitzal, den vielen sichtbaren und besonders auch den „unsichtbaren“ Helfern hinter den Kulissen, die durch ihr Mitdenken und Zupacken dieses Fest erst ermöglicht haben!

Glockenspiel soll für alle Bürger unserer Stadt sein

Mit einer eindrucksvollen Einweihung des Glockenspiels bei großer Kälte wurden am Vorabend des 1. Advent 2021 erstmals einige der 40 Melodien gespielt. Die Gemeinsamkeit der Stadt zeigte sich in dem besinnlichen Grußwort des Bürgermeisters und durch das Mitwirken des Musikvereins Malmsheim. Spontan hat Pfarrer Pitzal die Segnung zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Egeler vorgenommen. Große Freude löste auch das Dabeisein von Vertretern der muslimischen Gemeinde Renningen aus.

Christoph Perrot, der das Glockenspiel baute, hat die größte Uhr der Welt in Mekka geschaffen. Sie überragt in gigantischer Höhe die Kaaba, das größte Heiligtum des Islams. Bilder davon wurden an diesem Abend über Beamer gezeigt.

Alle Bürger unserer Stadt, so meinte Pfarrer Pitzal, können dankbar sein für das Glockenspiel, das eine Bereicherung für das ganze Stadtgeschehen darstellt.

Eine Zusammenfassung der Feier kann auf dem YouTube Kanal der Seelsorgeeinheit angeschaut werden: Einweihung Glockenspiel

Gruppenleiter-Wochenende im Südschwarzwald

Am Wochenende 17.-19.09.21 machten sich 27 Jugendgruppenleiter aus der Seelsorge-Einheit CleBoRa mit Gemeindereferent Felix Lipp auf zum diesjährigen Gruppenleiter-Wochenende. Der Freitag stand im Zeichen des Kennenlernens der Gemeinschaft. Am Samstag feierte die Gruppe im „Kloster zum Mitleben“ in Stühlingen die Heilige Messe. Da ein Großteil unserer Band PUSH ebenfalls dabei war, wurde der Gottesdienst musikalisch von uns gestaltet. Im Gespräch mit dem Kapuziner Bruder Harald erfuhren die Jugendlichen Spannendes über diesen besonderen Ort und dessen franziskanische Bedeutung für Menschen, die heute nach dem Sinn ihres Lebens fragen. An Nachmittag wurde die Gauchach-Schlucht erkundet, ein Seitenarm der Wutachschlucht. Erste Planungs-Gespräche am Abend und eine lange Lagerfeuer-Nacht beendete den Samstag. Der Sonntag-Vormittag stand ganz im Zeichen der aktuellen Situation der Jugendarbeit der KjG und der Planung von Impulsen und Aktionen für die Zeit bis zum nächsten „GL-Wochenende“.

Von Rittern und Burgfräulein

Bei unserer Tagesfreizeit vom 9. bis zum 13. August 2021 lebten wir dieses Jahr eine Woche lang mit 26 tapferen Rittern und bezaubernden Burgfräulein auf der Burg Lioba. Nach der morgendlichen Bibelgeschichte fanden wir gleich am Montag heraus, dass unserem König heimtückisch ein großer Schatz gestohlen worden war. Daher haben wir uns am Dienstag Helme für das Abenteuer gebastelt, welches wir an den folgenden Tagen erleben sollten, um unseren Schatz zurückzubekommen. Nach einer aufregenden Schatzsuche konnten wir unsere Schatztruhe bereits am Mittwoch aus dem Wald tragen. Nur, oh Schreck, die Kiste war mit 6 Zahlenschlössern verschlossen, sodass wir nicht an den Inhalt der Truhe kamen. Um die Schlösser knacken zu können, mussten wir uns zunächst in verschiedenen Ritterdisziplinen beweisen und beim großen Geländespiel einen möglichst hohen Turm bauen. Am Freitag endlich fanden wir nach unserem Gottesdienst den letzten Code, sodass wir endlich den Schatz plündern konnten, bevor die Woche mit einem Ritterfest viel zu schnell zu Ende ging. Uns allen hat die Woche viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf nächstes Jahr!

Gedenkstätten der Vergangenheit

26.08.21 - Auf seiner Fahrt in die ehemalige Heimat Iglau, konnte Pfarrer Pitzal überraschend in Flossenbürg halt machen, einem Ort der namentlich bekannt ist, aber die wenigsten wissen, wo er in der Oberpfalz liegt. In dem KZ waren über 200.000 Menschen. Nur einen Tag war Dietrich Bonhoefer hier - zur Hinrichtung. Sein Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ ist zu einer Quelle des göttlichen Vertrauens geworden.

Am Grenzübergang von Zlabings nach Österreich erinnert ein Grenzstein an die Tausende, die über diese Grenze nach Deutschland vertrieben worden sind.

In Melk, wo das herrliche Stift steht, gab es ebenfalls ein erschütterndes Konzetrationslager. Nach Beendigung des Krieges wurden hier die verbliebenen 1.000 Flüchtlinge von den Russen an die Amerikaner übergeben, am selben Ort, an dem nicht nur Pfarrer Pitzal, sondern auch viele, die in Renningen wohnen, zuvor waren.

Am Massengrab in Stannern legte Pfarrer Pitzal ein Kreuz nieder. Hier kamen viele Menschen bei der Vertreibung ums Leben, so auch sein Großvater, dessen Namen und Todestag er zu seiner Überraschung dort fand.

Pfingstlager 2021

In der ersten Pfingstferienwoche fand unser diesjähriges „Ersatz-Pfila“ statt. Wir trafen uns über die Woche verteilt auf der Lioba Hütte und genossen nach durchgeführten, negativen Tests, ein bisschen Zeltlager Feeling. Auf dem Programm standen Capture the Flag, Lagergottesdienst, Mini-Actiongames bei denen die Teilis in Gruppen gegeneinander antraten und mehrere Bastelstationen. Ein Highlight war das Mister X Spiel, bei dem die Teilis durch Hinweise und Fotos Mister X im ganzen Bergwald suchen mussten. Um ein kleines Gefühl von Pfila zu zaubern, gab es donnerstags Stockbrot am Lagerfeuer. Natürlich durfte der Spaß nicht zu kurz kommen und auch die Tanzeinlage der „Ghetto Spices“ sorgte wieder einmal für gute Laune.

Parallel zum Programm gab es auch dieses Jahr wieder „Pfila in a Box“, bei der es darum ging, dass die Teilis möglichst viele Challenges bewältigen, wie Flummi-Tricks oder Geschirr von Hand abspülen, wie auf dem Pfila. Außerdem veranstalteten wir eine Online-Küchenschlacht, bei der fleißig Pfannkuchentorten gebacken wurden. Wir fanden die Woche grandios und freuen uns, wenn es nächstes Jahr wieder heißt: „Alle einsteigen, es geht ab ins Donautal!“

Fronleichnam 2021

Auch in diesem Jahr haben Frauen aus unserer Gemeinde wieder prächtige bunte Blumenteppiche vor den Kirchen in Renningen und Malmsheim gelegt. Schon am Vorabend wurden fleißig Blüten gezupft und dann an Fronleichnam in aller Frühe mit den Teppichen begonnen. Es entstanden eindrucksvolle Bilder mit Gott in der Mitte in der Gestalt der Hostie, umgeben von einem vierblättrigen Kleeblatt mit Wurzel und Stiel sowie dem Begriff "Hoffnung", die in Zeiten von Corona nicht verloren gehen darf.

Bei dieser Aktion sind wieder einmal richtige Kunstwerke entstanden, eine gelungene Team-Arbeit!

Herzlichen Dank den kreativen und eifrigen Frauen für ihren Einsatz!
Schön, dass die Tradition der Blumenteppiche in unserer Gemeinde weiterhin gepflegt wird, ein würdiger Rahmen des Gottesdienstes an Fronleichnam!

Marengomo – Lioba2Go

Was war das für eine Überraschung für viele Marengomo Sänger*innen als letzten Freitag (8.1.) unscheinbare Tüten vor ihren Haustüren standen. Das neue Jahr konnten wir leider nicht wie die letzten Jahre in der Liobahütte gemeinsam starten. Wir trafen uns virtuell, aber wie gewohnt in gemütlicher und großer Runde. 

Die verteilten Tüten wurden mit großem Hallo ausgepackt. Nicola, Erwin und Michaela hatten selbstgekochte Suppe, Glühwein, eine Brezel, allerlei Süßis, Luftschlangen, eine Kerze, Wunderkerzen und ein kniffliges Kreuzworträtsel eingepackt. Nach einer Startrunde, bei der jede*r erzählen konnte, wie es ihr oder ihm geht, konnten wir die leckeren Dinge genießen. Ohne Singen geht es bei uns ja nicht, deshalb hatte Klaus eine Hitparade vorbereitet. Die Sänger*innen konnten in der Woche davor schon ihre Lieblingslieder auswählen und die TOP-Favoriten wurden gemeinsam gesungen. 

Die Jahresplanung bleibt leider immer noch sehr unsicher, aber der Frühling kommt bald und dann sind wieder Proben mit allen an der Bergwaldhalle geplant. Darauf freuen wir uns sehr. Wir waren räumlich getrennt und doch in wunderbarer Gemeinschaft und konnten so zwei kurzweilige Stunden genießen.

Danke an alle, die dabei waren.

Gruppenleiterwochenende der Seelsorgeeinheit

Am Freitag, 18.09.2020 ging es für die KJG Gruppenleiter und Oberministranten unserer Seelsorgeeinheit CleBoRa los zum alljährlichen Gruppenleiterwochenende. Doch wohin sollte es gehen? Nachdem die Übernachtung im reservierten Selbstversorgerhaus auf der Schwäbischen Alb den Corona-Verordnungen nicht mehr genügte, ließ unsere Seelsorgeeinheit wenige Wochen vorher ein kleines Upgrade springen. So landeten wir schließlich in der wunderschönen Klosteranlage Obermarchtal

Nach Ankunft und Abendessen wurde erstmal ein Plan für das Wochenende aufgestellt, schließlich gab es viel zu besprechen und einige Aktionen zu planen. Es folgten gemeindeinterne Besprechungsrunden und dann ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen. Um Mitternacht wurde auf Johannas Geburtstag angestoßen, wobei ein Ständchen und Kuchen natürlich nicht fehlen durften.

Am Samstag hatten wir Besuch von Richard Bösch von der Friedensbewegung Pax Christi. Wir sprachen mit ihm über weltweite Konflikte, die Bedeutung von Frieden und körperliche und psychische Gewalt. Dabei entstanden viele spannende Diskussionen. Am Nachmittag hatten wir Zeit, um Aktionen für das kommende Jahr zu planen. Ein Highlight des Tages war das Versteckspiel am Abend in den Gebäuden und Gärten der Klosteranlage. Den restlichen Abend verbrachten wir mit einem nächtlichen Spaziergang, Mord in Palermo und anderen Spielen.

Am Sonntagmorgen besuchten wir den Gottesdienst in Untermarchtal, wobei wir feststellen mussten, dass in Corona-Zeiten bei der Ortswahl Spontaneität gefragt sein kann. Nach dem Gottesdienst folgte eine weitere Planungsrunde und nach dem Mittagessen war es bald schon Zeit wieder aufzubrechen. In Erinnerung bleiben werden uns ein fröhliches Wochenende in einer tollen Gemeinschaft und Impulse für neue Aktionen in der Seelsorgeeinheit und in unseren Gemeinden.

Ausflug der Renninger Schola

Die Renninger Schola begab sich am 19.09.2020 zu ihrem alljährlichen Ausflug. Begonnen hatten wir den Tag mit dem Besuch des Thyssen Aufzugturmes in Rottweil. Kein deutscher Turm bietet eine höhere Aussichtsplattform als dieser in Rottweil. Im gläsernen Aufzug wird der Besucher mit rund 30 Stundenkilometern in wenigen Sekunden auf knapp 250 Meter Höhe befördert.

Nach der Turm"besteigung" ging es weiter nach Schramberg in die Kirche St. Maria Himmelfahrt. Eine interessante Kirchen- und Orgelführung konnten wir durch den dortigen Organisten erleben. Eine rund 150 Jahre alte Orgel der Firma Walcker aus Ludwigsburg beeindruckt durch kolossale Größe. Vom Organisten begleitet konnten wir abschließend mit mehreren Liedbeiträgen die kathedralartige Raumakustik erfahren. 

Am Nachmittag gab es dann eine 2-stündige Führung im Phonomuseum in St. Georgen. Anschaulich mit vielen historischen Apparaten wurde uns die Entwicklung der Tonaufzeichnung durch die letzten 140 Jahre durch Wort- und Hörbeispiele kurzweilig in launiger Manier nahe gebracht.

Zum Abschluß des Tages ging es an die Triberger Wasserfälle. Ein einstündiger Marsch um das imposante Naturschauspiel ließ uns die höchsten Wasserfälle Deutschlands erleben.

Für alle Sänger ein bereichernder Tag, den wir lange in guter Erinnerung behalten werden.

Amtseinführung von Pater Gasto Lyimo CSSp am 29. Februar 2020

Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst hat Herrn Pater Gasto Lyimo (CSSp) zum Administrator mit Titel Pfarrer für unsere Seelsorgeeinheit CleBoRa ernannt und ihm hiermit die Leitung für die Kirchengemeinden St. Clemens Maria Hofbauer in Weissach, St. Bonifatius in Renningen und St. Raphael in Rutesheim zum 01. März 2020 übertragen.

In einem Festgottesdienst am Samstag, 29. Februar 2020 wurde Pater Gasto Lyimo von Herrn Dekan Anton Feil in der Kirche St. Raphael in Rutesheim in sein neues Amt eingeführt.

Dieser besondere Gottesdienst in der mit 200 Besuchern voll besetzten Kirche St. Raphael wurde musikalisch von den Chören Alegria aus Rutesheim und Marengomo aus Renningen, festlicher Orgelmusik und der Band Akzent gestaltet.

Grußworte am Ende des Gottesdienstes der Vertreter der Kirchengemeinden, der Ökumene, der Ministranten, der Zivilgemeinde, des Pastoralteams und der Spiritaner sprachen dem neuen Pfarrer Mut und Unterstützung zu.

Beim anschließenden Stehempfang im Gemeindehaus nutzten viele Gäste die Gelegenheit, bei einem Imbiss und guten Gesprächen den Abend ausklingen zu lassen.

Künftig werden unter der Leitung von Pater Gasto Lyimo Pfarrvikar Franz Pitzal, Pater Chidi Emezi, Gemeindereferent Felix Lipp und Gemeindereferentin Claudia Vogelmann in der Pastoral der Seelsorgeeinheit mitwirken.

Pater Gasto Lyimo ist Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit und Vorsitzender im jeweiligen Kirchengemeinderat von Renningen, von Rutesheim und von Weissach.

Pater Gasto Lyimo wurde von allen mit viel Herzlichkeit aufgenommen. Er freut sich auf die Arbeit in der Seelsorgeeinheit.

Er dankte allen Wegbegleitern und sein besonderer Dank ging an Pfarrer Pitzal für die bisherige Zusammenarbeit.

Kirchenjahr und Stockbrot: Ministranten-Wochenende 2020

Die Ministranten unserer Seelsorge-Einheit CleBoRa trafen sich am 7./8. März 2020 zum alljährlichen Mini-Wochenende, diesmal im DJO-Haus in Ehningen. Einander kennen lernen, Spaß haben, aber auch Wissensvermittlung um ein wichtiges Thema für die  Minis stand auf dem Programm: Die Bedeutung des Kirchenjahres mit seinen spezifischen Eigenheiten. Welche liturgischen Farben, was ist das Besondere am Advent, der Fastenzeit, der "Zeit im Jahreskreis" - in einem Workshop-Zirkel erfuhren die Minis von den Oberministranten und Gruppenleitern alles Wissenswerte zum Thema. Vielen Dank allen Leitern und besonders Moritz und Johanna für das leckere Essen.

Firmung 2019

Über 800 Gottesdienstbesucher feierten am Sonntag, dem 31. März 2019 mit den 60 Firmlingen aus unserer Gemeinde den Empfang des Sakraments der Heiligen Firmung. In zwei Gottesdiensten bestätigten die Jugendlichen ihr persönliches Ja zu Gott und der Kirche.
Der Firmspender, Herr Domkapitular Paul Hildebrand, ging in seiner Predigt auf das diesjährige Firm-Thema "BeGEISTert leben" ein und ermunterte die Jugendlichen, ihren Lebensweg aus dem Geist Gottes zu gestalten. Musikalisch begeisterte die Jugendband P.U.S.H. die Mit-Feiernden. Ein besonderer Dank gilt den Eltern und den jungen Erwachsenen, die die Firmgruppen von November an bei wöchentlichen Begegnungen begleitet haben.
Die Gefirmten sind eingeladen, die Angebote der Kirchengemeinde zu nutzen. Glaube wird persönlich er-lebt. Andernfalls gerät er in Gefahr,  zu "verdunsten" und damit die Kraft für das eigene Leben zu verlieren. Ein Brunnen, aus dem nicht geschöpft wird, versiegt mit der Zeit. Der christliche Glaube ist so eine Quelle des Lebens.

20. Kinderbibeltag: Petrus und Jesus - Felsenfeste Freundschaft

Unter dem Thema "Petrus und Jesus - Felsenfeste Freundschaft" stand der 20. Kinderbibeltag in St. Martinus in Malmsheim am Samstag, 20.10.18. Über 90 Kinder folgten den spannenden Geschichten rund um den Fischer Simon, dem Jesus den Namen "Petrus" gegeben hat. Ebenfalls mit dabei: Madame Tours-Tours, die Gans, die eine besondere Beziehung zum Heiligen Martin von Tours hat.  

Herzlichen Dank an das engagierte Kinderbibeltag-Team für die kreative Umsetzunge in den verschiedenen Altersgruppen sowie für das Stationen-Spiel am Nachmittag.  Danke auch an die Martinus-Spatzen, die nicht nur den Kinderbibeltag, sondern auch den Abschluss-Familien-Gottesdienst mit ihren Liedern so lebendig gestaltet haben.

Oradour – nur Wenigen bekannt

17.08.17 -  Es war das schrecklichste Massaker, das die SS angerichtet hatte. Am 6. Juni 1944 wurden in diesem Ort in der Mitte Frankreichs, in der Nähe von Limoges, auf grausamste Weise 642 Menschen ermordet. Lediglich 52 von ihnen konnten noch identifiziert werden. Über 400 Frauen und Kinder wurden in der Kirche eingepfercht, danach legten die SS-Leute Feuer. Die Männer wurden erschossen, anschließend wurden die Leichenberge ohne Rücksicht auf Überlebende mit Stroh zugedeckt und angezündet. Lediglich fünf Männern gelang die Flucht.

Der Ort ist vielen in Deutschland unbekannt. Auf dem Friedhof steht eine Gedenksäule. An der Gedenkstätte findet sich ein sehr nachdenklich stimmendes Ehrenmal. Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck und Staatspräsident Hollande kamen 2013 dort zusammen. Mit einer Geste der Versöhnung gedachten sie der Gräueltaten, ähnlich der von Verdun zwischen Bundeskanzler Kohl und dem französischen Präsidenten Mitterand, wo 300.000 Menschen im ersten Weltkrieg umkamen.

„Ich wollte unbedingt diesen Ort sehen.“, sagte sich Pfarrer Pitzal und fuhr für ein paar Tage nach Oradour. Der Ort selbst ist zerstört, nur Mauerreste stehen noch. „Ich meinte, ich gehe durch Pompei, das vor 2000 Jahren durch den Vulkan zerstört wurde und ähnlich Züge trägt wie heute Oradour. Wenigen bei uns ist dieser Ort bekannt. Warum?“, so fragte ich mich. Schon 1966 erschien in der DDR eine Sondermarke über die Gedenkstätte Oradour mit dem Mahnmal vom Friedhof.

Bei allem Grauenhaften, was hier geschehen ist, ist es doch so wohltuend, dass die deutsch-französische Freundschaft nicht nur zu einem Lippenbekenntnis geworden ist, sondern Herzlichkeit und Wohlwollen der Menschen füreinander ausstrahlt. Auch von Renningen aus bestehen seit vielen Jahren beste Verbindungen zur französischen Partnerstadt Mennecy. Gerade in einer Zeit, in der Europa ins Wackeln geraten ist, sind es die beiden Länder Deutschland und Frankreich, die Stabilität, Harmonie und Gemeinsamkeit ausstrahlen. Wenn auch der Weg nach Oradour ein sehr weiter und langer ist, der Ort sollte jedem Deutschen in Erinnerung bleiben.

Heimsheimer Kirchengemeinderat in Renningen

30.07.17 - Aus Anlass des 30-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Bentele hat Pfarrer Pitzal den Jubilar und seinen Kirchengemeinderat, zusammen mit Pfarrvikar David nach Renningen eingeladen. Sie besuchten das Krippenmuseum, die Renninger Kirche und das Bonifatiushaus.

Ministranteneinführung in Malmsheim

Am Sonntag, 23.7.17 konnten in Malmsheim drei Kinder in den Ministrantendienst aufgenommen werden.

Sie erhielten dabei ihre Plakette und werden sich künftig bei den Gottesdiensten, bei den Gruppenstunden und dem Gemeindeleben immer wieder einfinden.

Marengomo im “Einsatz“

25.07.17 - Die letzten Wochenenden waren für uns Sängerinnen und Sänger des Marengomo-Chors sehr ereignisreich.

Am 9. Juli 2017 begann unsere kleine Tournee beim Fest an der Liobahütte. Wir konnten den Gottesdienst und das Nachmittagsprogramm mitgestalten.

Am Sonntag danach bereicherten wir den Gottesdienst in der Magstadter Kirche „Zur Heiligen Familie“ mit einem Teil der Gospelmesse “Body and Soul“. Hier wurden wir erneut von unseren tollen Instrumentalisten unterstützt. Wir wurden mit großem Schlussapplaus verabschiedet.

In der Justizvollzugsanstalt in Heimsheim konnten wir am 23. Juli 2017 die Inhaftierten mit unseren Liedern aus “Body and Soul“ erfreuen.

Beim anschließenden Chorfest bei Monika im Garten konnten wir uns zurücklehnen, auf die anstehenden Ferien anstoßen und voller Freude und Dankbarkeit auf das bewegte erste Halbjahr 2017 zurückblicken.

Ein großes Dankeschön an unsere Chorleiterin Nicola Queitsch, an alle Sängerinnen und Sänger, die mitwirkenden Instrumentalisten und alle, die in irgendeiner Art und Weise unser Chorleben unterstützt und begleitet haben.

Falls sie die Songs der Messe “Body and Soul“ erneut oder zum ersten Mal hören wollen, haben sie im Herbst dazu Gelegenheit: Am 29. Oktober 2017 werden wir die komplette Messe in der St. Antonius Kirche in Zuffenhausen aufführen.

Malmsheimer Ministranten in Tripsdrill

Am Samstag früh, 16.7.17 machten sich einige der Malmsheimer Minis auf in den Freizeitpark Tripsdrill. Nach sehr freundlichem Empfang wurden die Zelte aufgebaut und dann ging es ab in den Park. Den ganzen Tag durfte man die Fahrgeschäfte nutzen. Abends hatten dann die Zuständigen vom Park schon das Grillfeuer gemacht und das Buffet war schon gerichtet.

Danach gab es Fußballturnier und Bastelangebote, oder man konnte sich selbst beschäftigen.

Sonntag nach dem Frühstück hieß es Auto laden.

Dann gab es einen Gottesdienst im Freien. Nach diesem hieß es wieder Freizeitpark. Auch den Wildpark besuchten wir dann am Nachmittag.

Gegen 16 Uhr machten wir uns ziemlich müde, aber sehr zufrieden wieder auf den Heimweg.

Es war ein tolles Wochenende mit euch!

Eure Omis Rico und Vanessa

Buntes Familienfest zum Lioba-Jubiläum

Mit einem donnernden Salut-Schuss aus zwei Kanonen bezeugte der Renninger Ritterbund seine Aufwartung zum 20 jährigen Jubiläum der Lioba-Hütte auf dem Renninger Bergwald am 9.7.2017. So trug auch die Mitwirkung des Mittelalter-Vereins sicher dazu bei, dass das Jubiläumsfest zu einem ganz besonderen Erlebnis für Klein und Groß wurde.

Beim Auftakt-Gottesdienst unter musikalischer Mitwirkung der Band Akzent und des Marengomo-Chores wurde schnell klar, dass hier kein "normaler Sonntags-Gottesdienst" gefeiert wurde. Der besondere "Gottesdienst-Raum" mit einem Dach aus blauem Himmel und Kirchenwänden aus hohen Bäumen mit einer herrlichen Blätterpracht, dazu eine bunte Feiergemeinde mit vielen Kindern und Familien bis hin zum besonders geehrten, inzwischen 93 jährigen früheren Eigentümer und jahrelangen Betreuer der Lioba-Hütte, Herrn Schüle, ließen die Besonderheit des Moments erahnen.

So betonte auch Bürgermeister Faißt in einer kleinen Ansprache nach der Heiligen Messe, dass durch das Lioba-Gelände nicht nur für die katholische Kirchengemeinde, sondern für die ganze Stadt ein Raum entstanden ist, der zu Begegnung und Gemeinschaft, aber auch zu Erholung und Besinnung einlädt.

Parallel zur Heiligen Messe feierten zahlreiche Kinder einen eigenen Kindergottesdienst auf der grünen Weise.

An dem kleinen Bäumchen, das vor 20 Jahren an der Feuerstelle gegenüber der Hütte gepflanzt worden war und nun hoch in den Himmel ragt wurde ein Gedenkschild angebracht.

Herzlichen Dank an alle, die zum tollen Gelingen dieses bunten Jubiliäums-Festes beigetragen haben. Auch der Himmel dankte - denn exakt bis zum Fest-Ende hielt das wunderbare Wetter, bevor sich kurz darauf ein Wolkenbruch entlud und Wiesen, Wald und Gärten mit dem notwendigen Nass versorgte.

46 Jahre Priester in der Welt von heute

Am 4. Juli 1971 wurde Pfarrer Pitzal in Aalen durch Bischof Carl Joseph Leiprecht zum Priester geweiht. In Erinnerung an diesen Tag feierte er mit der Gemeinde den Gottesdienst, ist er doch schon fast 45 Jahre hier vor Ort.

Es ist ein Zufall, dass Bischof Yousif Thomas Mirkis aus Kirkuk im Irak gerade in Renningen war und den Gottesdienst mitfeiern konnte. Pfarrer Pitzal hat ihn vor kurzem im Irak besucht. Er kümmert sich um Tausende von Flüchtlingen.

Zuvor waren die beiden in Rottenburg beim Referat der Weltkirche. Nach einem kurzen Besuch im Dom gab es auch ein Bild vor dem Bischöflichen Ordinariat.

Am Nachmittag kam er mit Bürgermeister Faißt zusammen. Weltkulturpfad, Krippenmuseum und die Malmsheimer Kirche waren weitere Stationen auf seinem Kurzbesuch.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich noch mit der Gemeinde zum Gespräch und Imbiss im Bonifatiushaus. Dabei informierte der Bischof über die Verhältnisse im Irak. 

Von Renningen aus soll ihm geholfen werden. Die 120 Studenten, die als Flüchtlinge in Kirkut leben und denen er eine Unterkunft verschafft hat für ihr Studium, sie sind die kommenden Verantwortlichen für das Land, wenn es an den Wiederaufbau geht.

In Erinnerung an Bundeskanzler Kohl


22.6.17 - Ganz Europa nimmt Anteil am Tod von Helmut Kohl. Mehrere Male waren die Renninger Sternsinger bei ihm im Kanzleramt zusammen mit dem ehemaligen Präsidenten des Kindermissionswerke, dem inzwischen auch verstorbenen Arnold Poll. Jedes Mal wurde das Kanzleramt ideenreich mit Figuren von Frau Buchhalter ausgestaltet. Am Morgen des Dreikönigstages, wenn noch niemand im Kanzleramt war, kam der Bundeskanzler mit den Renningern zusammen, interessierte sich sehr für die Figuren von Frau Buchhalter, der er auch schrieb, und freute sich immer wieder auf die Begegnung.

Zum Aufbauen und der Gestaltung des Bundeskanzleramts haben auch immer wieder Erwachsene der Gemeinde die Gruppe begleitet. Einmal waren auch Sternsinger aus Mennecy mit dabei. Begleitet hat die Gruppe damals der Beigeordnete unserer Stadt, Martin Wolff. Der Kanzler unterhielt sich jedes Mal lange mit Pfarrer Pitzal.

Gedenkstein „Geißeln unserer Zeit“ erweitert

Hießen die „Geißeln unserer Zeit“ im Jahre 1977 noch „Herzinfarkt, Verkehrstod, Krebs“, mussten sie im Jahr 1997 bereits um die Themen „Aids und Naturkatastrophen“ und 2007 um „Angst“ erweitert werden. Und auch 2017 gibt es eine Ergänzung: der „Terror“ hat sich zu den Geißeln gesellt.

Zu lesen ist dies alles auf dem vor 40 Jahren aufgestellten Gedenkstein am Bergwald. Am vergangenen Samstag, 24.6.17 wurde die letzte Ergänzung hinzugefügt.

Sonderausstellung eröffnet

Mit einem bunten Fest auf der Wiese hinter dem Renninger Krippenmuseum wurde die Sonderausstellung „Fröhlich sein – Gutes tun – und die Spatzen pfeifen lassen“ am Freitag, 2.6.17 eröffnet.

Die Renninger Alphornbläser eröffneten es mit ihren besonderen Instrumenten, bevor die Scholaren von Renningen und Malmsheim gemeinsam mit den passenden Liedern auf das Thema der Ausstellung hinwiesen. Die Mini-Spatzen der Renninger Schlüsselgesellschaft boten einen bunten Reigen und die Solisten der Tanzgarde verblüfften mit ihren akrobatischen Einlagen. Die Nachtwächter und der Türmer von Weil der Stadt erzählten Anekdoten über ihre historischen Berufe bevor Pfarrer Pitzal dann die Ausstellung erläuterte. Nachdem sich die Besucher mit gegrillter Wurst und Getränken gestärkt hatten, bot der Renninger Ritterbund spannende Ritterkämpfe und Handwerker Eike erklärte den Ziehbock, die Kinder probierten begeistert die verschiedenen Geschicklichkeitsspiele.

Die Ausstellung zeigt in verschiedenen Darstellungen mit Figuren von Frau Buchhalter, wie bei Tanz und Musik, bei Feiern, Spielen oder einem Zirkusbesuch, bei Begegnungen und weltweiten Verbindungen Freude und Frohes erlebt und Gutes getan wird. Plakate über Don Bosco gehen ebenfalls auf das Thema der Ausstellung ein, das ja ein Wort Don Boscos aufgreift. Besondere Höhepunkte der Ausstellung sind die Werke verschiedener Renninger Künstler, wie die aussagekräftigen Keramikskulpturen von Dorothea Wiedeck, die interessanten Ikebana-Gestecke von Margarete Podolak-Decker und die stimmungsvollen Blumen- und Landschaftsbilder von Karl Heckeler, die mit Musikinstrumenten aus aller Welt umgeben sind. Auch ein Modelleisenbahnaufbau von Thomas Mende gehört zu den gezeigten Darstellungen ebenso wie die eindrucksvollen Kinderportraits des inzwischen verstorbenen Max Holdenried.

Pfarrer Pitzal dankte den Renninger Künstlern für die Bereitstellung ihrer Kunstwerke sowie den Krippenbauern und dem Forstbetriebshof für die Hilfe beim Aufbau ebenso wie allen Mitwirkenden und Helfern für den gelungenen Auftakt zur diesjährigen Sonderausstellung.
 
Das Krippenmuseum ist bis zum 1.10.17 sonntags von 14-17 Uhr geöffnet. Weitere Termine und Führungen auf Anfrage im Pfarrbüro.

Himmelfahrt im neuen Stadtparkgelände

Zu einem Höhepunkt sowohl für die Neubürger im Gebiet Schnallenäcker, wie auch für alle anderen, wurde der Himmelfahrtsgottesdienst am 25.5.17 im neuen Stadtpark. Die Spielgeräte für Kinder zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft wurden zu besinnlichen Anschauungsobjekten für alle. Ihre großartige künstlerische Gestaltung - wie man sie wohl nirgendwo so vorfindet, wie Pfarrer Pitzal meinte - erweckte Bewunderung und vor allen Dingen Neugier.

Bürgermeister Faißt stellte in seinem Grußwort den neuen Platz vor. Besonders die Informationen zu Bauweise, speziellen Funktionen sowie zum miteingebauten Rückhaltebecken waren für alle neu und interessant. Sicher ist dieser neue Stadtpark ein weiteres Vorzeigeschild unserer Stadt und könnte sogar zu einer Art Wahrzeichen für Renningen und Malmsheim werden.

Den Himmelfahrtsgottesdienst umrahmte der Musikverein Renningen. Mit besonderen Gedanken, eingehend auf die Elemente, die Kinder und Erwachsene vortrugen, wurde der Gottesdienst zugleich völlig anders gestaltet. In seiner Predigt meinte Pfarrer Pitzal „Das Schöpfungswerk, das mit den Elementen begonnen hat, fand durch das Heilsgeschehen mit der Himmelfahrt Jesu seinen Abschluss. Es wurde damit zugleich auch ein Anfang gemacht, wie mit der Neugestaltung des Spielplatzes auch ein ganz neuer Anfang für unsere Stadt gemacht werden konnte.“

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieser besonderen Begegnung beigetragen haben!

Ministranten on tour zwischen Weinreben

Vom 19.-21. Mai 2017 fuhren die Ministranten unserer Seelsorge-Einheit mit ihren Oberministranten zum jährlichen Mini-Wochenende in das wundervoll gelegene Haus Haigern mit toller Aussicht mitten in den Weinbergen rund um Heilbronn.

Das Motto des Wochenendes "Wandlung" haben die Minis auf vielfältige Art umgesetzt. Bei der Heiligen Messe ist die Wandlung von Brot und Wein zu Leib und Blut Christi ein ganz entscheidendes Element.  Um Wandlung in vielerlei Hinsicht ging es, wenn z.B. Mais in Popcorn gewandelt wurde, wenn wir die bisherigen "Wandlungen" im eigenen Leben - von der frühen Kindheit bis zur "Jetzt-Zeit" angeschaut haben, wenn die Minis sich mit Personen der Bibel beschäftigt haben, die ihr Leben durch eine Glaubens-Erfahrung total "gewandelt" haben.

Im Gottesdienst, den die Minis miteinander gefeiert haben, ging es auch darum, wie sich das eigene Leben verändern kann, wenn man mit seinem eigenen Glauben "ernst acht", wie also der Glaube auch unser Leben verändern kann.  

Natürlich gab es wie immer viel Zeit für Spiel, Nachtwanderung, den bunten Abend  - was halt so dazu gehört, wenn Ministranten unterwegs sind.

Vielen Dank an alle Oberministranten, die Leiter der KJG und unsere Küchen-Feen Rebecca und Ines!

Sternsinger im Schwarzwald

Am Samstag, 6.5.17 erkundeten die Sternsinger als Dankeschön-Ausflug den Nordschwarzwald. Dabei ging es beim Besuch des Baumwipfelpfades Bad Wildbad hoch hinaus über die Schwarzwald-Tannen. Beeindruckt von dem kühnen Bauwerk und den ungewohnten Ausblicken von oben auf den Schwarzwald wanderten alle bis zum höchsten Punkt und genossen die herrliche Fernsicht. Viele Mutige stürzten sich die 55 Meter lange Tunnelrutsche hinab und kamen mit deutlich erhöhtem Adrenalinspiegel und breitem Grinsen unten an.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der Sommerbergbahn, Baden Württembergs höchster Standseilbahn mit schönem Blick auf das Enztal.

Schließlich erkundeten die Sternsinger noch unter der fachkundigen Führung von Pfarrer Pitzal die Ruinenanlagen des ehemaligen Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Hirsau.

Vielen Dank Bürgermeister Faißt und Pfarrer Pitzal, die den Ausflug ermöglichten.

Erstkommunion in Malmsheim

„Jesus bewegt uns“ war auch in Malmsheim das Thema der Erstkommunion am Sonntag, den 7. Mai 2017. Große Begeisterung kam bei den Kindern auf, gestalteten sie doch weithin den Gottesdienst selbst mit. So begrüßten sie in bulgarischer und tschechischer Sprache, sprachen die Fürbitten und zum Schluss den Dank. Vor allem aber erklärten sie ihr Festtagsbild, ein Mobile zum Thema „Jesus bewegt uns“, das mit den 5 Zeichen Traube, Kelch, Buch, Ähre und Fisch gestaltet war. An diesen Zeichen brachten sie ihre eigenen Namen an.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal diesmal als Wanderprediger quer durch die Kirche auf die Zeichen ein und holte dazu die jeweiligen Dinge aus dem Rucksack heraus.

Mit dem Kommunionopfer werden Kinder in Indonesien unterstützt, denen die Voraussetzungen für eine geordnete Schule fehlen. Außerdem haben die Kinder auch wieder ältere Personen in der Gemeinde besucht und ihnen mit Kuchen von ihrem Festtag eine Freude bereitet.

Erstkommunion in Renningen „Jesus bewegt uns“

Die Erstkommunion am 30.04.2017 in Renningen stand unter dem Thema „Jesus bewegt uns“. Der ganze Gottesdienst wurde in Bewegung umgesetzt. Pfarrer Pitzal hielt seine Predigt in Bewegung durch den ganzen Kirchengang gehend. Über dem Altar hing ein Mobile, das allein schon auf seine Art auf Bewegung hinwies. Es war geschmückt mit den Namen der Kinder auf Ähren, Trauben, einem Buch, einem Kelch und einem Fisch.

Die Kinder und die Gemeinde gaben ihr Opfer, damit Kinder in Indonesien zur Schule gehen können. Es kamen etwa 1.000 € zusammen.

Außerdem überbrachten sie einer älteren Person aus der Gemeinde einen Gruß von ihrem Fest.

Osterkerze im Zeichen der Ökumene

15.04.17 - Die Osterkerze wird in jedem Jahr neu gestaltet und vor der Auferstehungsfeier in der Osternacht geweiht. Sie zeigt die 5 Wundmale Jesu, sowie die Buchstaben Alpha und Omega, die auf die Unendlichkeit Gottes hinweisen und ist zugleich mit der Jahreszahl versehen.

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Reformation. Die Kerze geht darauf ein und zeigt einen mächtigen Baum, der die Christenheit darstellt. Durch die Reformation von 1517 wurde er gespalten, wächst aber jetzt allmählich wieder zusammen. Dies geschieht im Zeichen Ökumene, weshalb das weltbekannte Ökumene-Zeichen ebenfalls die Kerze schmückt.

Osterbrunnen

13.04.17 - Der Osterbrunnen vor der Bonifatiuskirche steht in diesem Jahr unter dem Thema „Wasser und Dürre“. Die Krippenbauer haben diesen Brunnen erstellt, der auch mit Bildern aus der Welt des Wassermangels illustriert wird.

Die Kinder der Kindergärten Blumenstraße und Wiesenstraße haben sich aufgemacht den Brunnen zu besuchen um mit ihren Liedern und ein paar Osterspielen das Frohe und Nachdenkliche dieses Brunnens zu erleben.

Ostermarkt für Hungernde

11.4.17 - Als Einsatz für die verlorene Wette gegen die Sternsinger hat Pfarrer Pitzal mit Hilfe des Renninger Ritterbundes beim Ostermarkt weit über 1000 gebackene Burgtaler, sowie Schokotaler und Burgstecken vom Metzger angeboten. Viele Spenden für die Hungernden im Südsudan wurden dafür ins Körbchen gelegt. Zusammen mit den Spenden für die Palmzweige der Palmsonntaggottesdienste, sowie weiteren Spenden können jetzt 5.000 € über die Comboni Missionare an die Hungernden im Südsudan geschickt werden.

Go(o)d News in Bonifatiuskirche

Am vergangenen Sonntag, 26.3.17 füllte Go(o)d News, ein Chor der ev. Landeskirche, unsere kath. Kirche in der Martin-Luther-Strasse . Das passt ganz gut ins aktuelle Jahr „500-Jahre Martin-Luther“ und  war ein Beispiel praktizierter Oekumene.

Nach einem kurzen Vorprogramm durch Marengomo mit Liedern aus der Messe „Body&Soul“ starteten Go(o)d News ihr Programm mit Liedern wie Saved, We Believe in God, Creed, The Table, My Promise, Wir fallen hin, Jesus Mitte Meines Lebens, Amazing Grace.

Es war nicht schwierig das begeisterte Publikum zum Mitsingen einiger Lieder anzuregen. Das mit Marengomo gemeinsam gesungene Schlusslied „Total Praise“ war dann sehr ruhig und verhalten und ging vielen nochmals sehr „unter die Haut“.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen eindrucksvollen Abend, der uns allen bestimmt recht lange in bester Erinnerung bleiben wird!

Firmung 2017 mit 800 Gottesdienstbesuchern

In zwei feierlichen Gottesdiensten wurden am Samstag, dem 18.3.17 66 Jugendliche unserer Pfarrei gefirmt. Höhepunkt waren die eindrucksvolle Firm-Predigt und die Spendung des Sakraments durch den Direktor der Diözesan-Caritas, Oliver Merkelbach.
 
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben! Allen voran die Firm-Gruppenleiter, die über Wochen die Jugendlichen sehr gut auf die Firmung vorbereitet haben. Dank an die Band P.U.S.H., die Kinderbetreuung, die Mesnerin, die Kommunionhelfer -  und einfach allen,  die im Vordergrund oder Hintergrund mitgeholfen haben! Dank an die Gebetspaten und Dank an den Vater im Himmel, der unsere Firmvorbereitung und die Gottesdienste reich gesegnet hat!

Kardinal Kasper aus Rom grüßt die Renninger Kirchengemeinde

Kardinal Kasper, der frühere Bischof unserer Diözese feierte am vergangenen Dienstag, 14.3.17 in Rom einen festlichen Gottesdienst im Petersdom, bei der auch unser Organist Vincenz Krol anwesend war.
Zusammen mit 350 Sängern aus unserer ganzen Diözese zelebrierte der Kardinal die heilige Messe. Anschließend traf er sich mit Vertretern der Pilgergruppe im Dom, zu der auch unser ehemaliger Weihbischof Dr. Johannes Kreidler gehörte.
Der Kardinal bat Herrn Krol, Pfarrer Pitzal und der Renninger Kirchengemeinde die besten Grüße aus Rom von ihm zu überbringen. Kardinal Kasper hatte Renningen und die Krippe in früheren Jahren während seiner Bischofszeit besucht und dabei bestens kennen gelernt.

Ökumenisches Chorkonzert

14.3.17 - Die Chöre der evangelischen Petruskirche „Kreuz und Quer“ und „Kantorei“ , der neuapostolischen Kirche und der katholischen Kirche mit der Männerschola Renningen und Marengomo schenkten den vielen Besuchern einen nachdenklichen und besinnlichen Abend inmitten der österlichen Bußzeit.
 
Die Initiatoren dieses Konzertes waren Scholaleiter Vincenz Krol und der Kantor und Chorleiter der evangelischen Kirchengemeinde, Roland Gäfgen. Der Marengomo-Chor wurde geleitet von Nicola Queitsch. Weitere Leiter waren Jens Dirnberger, Frank Reith und Jochen Wieland.
 
Anschließend traf man sich noch zum gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Austausch im Bonifatiushaus.

Gregorianische Gesänge begeisterten

14.3.2017 - Die Bonifatiuskirche war brechend voll als die bulgarische Gruppe „The Gregorian Voices“ in den verschiedensten Sprachen, allen voran Latein, ihre gregorianischen Gesänge vortrugen. Ohne Verstärkung und ohne Instrumentalbegleitung füllten sie mit ihren Stimmen machtvoll den Kirchenraum.

Sternsinger beim VfB Stuttgart

Auf Initiative von Pfarrer Franz Pitzal konnten die Renninger Sternsinger am Freitag, 10.3.17 das Spiel VfB Stuttgart - VfL Bochum in der Mercdes-Benz-Arena in Stuttgart besuchen. Für viele der jungen Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie ein Fußballspiel live im Stadion erlebten. Dementsprechend waren die Kinder beeindruckt von der Atmosphäre und den vielen Fans. Das Spiel selbst und das Ergebnis gerieten da fast schon zur Nebensache. Alles in allem ein gelungenes Dankeschön für die Sternsinger.
 
Übrigens fördern das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und die DFB-Stiftung Egidius Braun seit 1996 gemeinsam Projekte für Not leidende Kinder in verschiedenen Teilen der Welt.

Für ein respektvolles Miteinander der Menschen weltweit – Ökumenischer Weltgebetstag

In Malmsheim und weltweit wurde am vergangenen Freitag der ökumenische Weltgebetstag gefeiert. Er stand unter dem Leitwort „Was ist denn fair?“. Die Liturgie wurde von Frauen auf den Philippinen vorbereitet.

Über Konfessionen-, Alters- und Ländergrenzen hinweg besuchten in Malmsheim knapp 70 Menschen den Gottesdienst. Dieses Jahr durften wir das erste Mal Frauen, Männer und Kinder, die nach langer Flucht in unserer Gemeinde angekommen sind, begrüßen. Über deren Teilnahme haben wir uns sehr gefreut. Nationalitäten, Konfessionen und unterschiedliche Lebenswirklichkeiten spielten an diesem Abend keine Rolle. Christliche Nächstenliebe und christliche Wertschätzung wurde an diesem Abend konkret gelebt.

Gerechtigkeit und Frieden in Kirche und Gesellschaft war ein wichtiges Anliegen des diesjährigen Weltgebetstags. Die Liturgie mit dem biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (MT20,1-16), ermutigt jeden von uns, sich im Sinne des Evangeliums für Gerechtigkeit und ein Leben in Würde für alle Menschen stark zu machen.

Dank gilt allen Besuchern, die an diesem Abend ökumenische Gemeinschaft lebten und den Frauen, die den Weltgebetstag vorbereitet und durchgeführt haben, sowohl in der Küche als auch im Gottesdient. Einen besonderer Dank gilt Frau Riedißer für die eindrucksvolle Auslegung des Evangeliums.

Die Liturgie des nächsten Weltgebetstags kommt 2018 aus Surinam, einem kleinem Staat in Südamerika.

@Home: Ein Thema, das trifft

Eine in warme Farben getauchte St.Raphaels-Kirche präsentierte sich am vergangenen Sonntag, 19.2.17 den vielen Jugendlichen und auch zahlreichen Erwachsenen beim ersten "Sing@Pray-Jugendgottesdienst"  unserer Seelsorge-Einheit CleBoRa.  Rutesheimer, Renninger und Malmsheimer KJGler luden die Besucher nach einem selbst gedrehten Impuls-Video  ein, sich zunächst in Kreativ-Stationen dem Thema "Heimat" zu nähern. Fragen wie "Wo fühle ich mich zuhause" / "Wie gelingt es, Fremden Heimat zu geben"/ "Heimat und Geborgenheit in der biblischen Botschaft" luden zur persönlichen Stellungnahme ein. Eine Impuls-Predigt, ein Worship-Block und Gebet rundeten dieses "Fest des Glaubens" am Abend des Wochenanfangs ab. Dickes Kompliment an die Leute des Vorbereitungsteams und der Band P.U.S.H. - und an alle Besucher: Schön, dass ihr da ward!

Sternsinger aus Irak und Afghanistan

11.1.17 - Unter den fast 100 Sternsingern Renningens und Malmsheims waren auch einer aus dem Irak, ein anderer aus Afghanistan, wie das Bild es zeigt, das an der Krippe in der Martinuskirche Malmsheim gemacht wurde. Außerdem war ein Sternsinger aus dem Senegal mit dabei und einer, der im letzten Jahr noch in Japan als Sternsinger unterwegs gewesen war.

Bürgermeister Faißt sandte vor dem Rathaus die Renninger Sternsinger aus. „Ihr seid wahre Friedensbringer!“, rief er den Sternsingern zu. Pfarrer Pitzal wettete, dass die Sternsinger in diesem Jahr keine 35.000 Euro ersingen werden. Wenn er die Wette verliert, wird er in Anlehnung an das Thema der Krippe „Ein feste Burg ist unser Gott“ 1.000 Burgtaler und Burgstecken beim Ostermarkt verkaufen. Die Aktion ist noch nicht ganz abgeschlossen, es scheint aber denkbar knapp zu werden.

Martinus sammelt für Winterschuhe - Friedensreliquiar zum Martinusfest

17.11.16 - Das Martinusfest in Malmsheim hebt sich von vielen anderen wesentlich ab. Schon beim Gottesdienst am Morgen, gestaltet von den Scholaren in einer festlich geschmückten Kirche, gingen in der Predigt vier Vertreter der Gemeinde auf die Wesenseigenschaften des Martinus und deren Bedeutung heute ein: teilen, Gemeinschaft schaffen, unterwegs sein, Mut haben . In Malmsheim beschenkt man sich in jedem Jahr zum Martinusfest selbst. In diesem Jahr ist es ein Friedensreliquiar, ein Segensgegenstand mit einem kleinen Kreuz aus Jerusalem. „Wenn in Jerusalem Frieden herrschen würde, so gäbe es diesen weltweit.“ – so meinte Pfarrer Pitzal bei der Segnung dieses Reliquiars.
 
Das Mittagessen gab es dann in der Schulturnhalle und es folgte ein buntes Programm mit Darbietungen des Harmonika Spielrings Malmsheim, der Renninger Schlüsselgesellschaft und der Sprachbehindertenschule in Calw.
 
Höhepunkt war zweifelsohne der Martinusritt mit hunderten von Kindern mit ihren Laternen, Familien und Angehörigen. Am Rankbach, inmitten des Ortes, gab es dann eine atemberaubende Feuerschau von der Gruppe Seraphim. Die Bühne am Rankbach eignet sich dafür in besonderer Weise, die nächtliche Atmosphäre gab für alle ein unvergessliches Stimmungsbild ab.
 
Martinus zu Pferd ritt dann, begleitet von Bläsern vom Musikverein Malmsheim am Altenzentrum vorbei zur Kirche, wo die Martinusspatzen mit einem eindrucksvollen Musical die Mantelteilung mit ihren Liedern ins heute übertrugen.
 
Martinus und der Bettler sammelten dann nicht für einen Mantel sondern für Winterschuhe in der Ostukraine. Charkiw liegt noch immer mitten im Auseinandersetzungsgebiet des Weltgeschehens. Bischof Stanislaus möchte mit diesem Geld für Kinder Winterschuhe anschaffen, wird doch der Winter dort sehr kalt und hart.