Rückblick auf Veranstaltungen und Ereignisse

Oradour – nur Wenigen bekannt

17.08.17 -  Es war das schrecklichste Massaker, das die SS angerichtet hatte. Am 6. Juni 1944 wurden in diesem Ort in der Mitte Frankreichs, in der Nähe von Limoges, auf grausamste Weise 642 Menschen ermordet. Lediglich 52 von ihnen konnten noch identifiziert werden. Über 400 Frauen und Kinder wurden in der Kirche eingepfercht, danach legten die SS-Leute Feuer. Die Männer wurden erschossen, anschließend wurden die Leichenberge ohne Rücksicht auf Überlebende mit Stroh zugedeckt und angezündet. Lediglich fünf Männern gelang die Flucht.

Der Ort ist vielen in Deutschland unbekannt. Auf dem Friedhof steht eine Gedenksäule. An der Gedenkstätte findet sich ein sehr nachdenklich stimmendes Ehrenmal. Der damalige Bundespräsident Joachim Gauck und Staatspräsident Hollande kamen 2013 dort zusammen. Mit einer Geste der Versöhnung gedachten sie der Gräueltaten, ähnlich der von Verdun zwischen Bundeskanzler Kohl und dem französischen Präsidenten Mitterand, wo 300.000 Menschen im ersten Weltkrieg umkamen.

„Ich wollte unbedingt diesen Ort sehen.“, sagte sich Pfarrer Pitzal und fuhr für ein paar Tage nach Oradour. Der Ort selbst ist zerstört, nur Mauerreste stehen noch. „Ich meinte, ich gehe durch Pompei, das vor 2000 Jahren durch den Vulkan zerstört wurde und ähnlich Züge trägt wie heute Oradour. Wenigen bei uns ist dieser Ort bekannt. Warum?“, so fragte ich mich. Schon 1966 erschien in der DDR eine Sondermarke über die Gedenkstätte Oradour mit dem Mahnmal vom Friedhof.

Bei allem Grauenhaften, was hier geschehen ist, ist es doch so wohltuend, dass die deutsch-französische Freundschaft nicht nur zu einem Lippenbekenntnis geworden ist, sondern Herzlichkeit und Wohlwollen der Menschen füreinander ausstrahlt. Auch von Renningen aus bestehen seit vielen Jahren beste Verbindungen zur französischen Partnerstadt Mennecy. Gerade in einer Zeit, in der Europa ins Wackeln geraten ist, sind es die beiden Länder Deutschland und Frankreich, die Stabilität, Harmonie und Gemeinsamkeit ausstrahlen. Wenn auch der Weg nach Oradour ein sehr weiter und langer ist, der Ort sollte jedem Deutschen in Erinnerung bleiben.

Heimsheimer Kirchengemeinderat in Renningen

30.07.17 - Aus Anlass des 30-jährigen Priesterjubiläums von Pfarrer Bentele hat Pfarrer Pitzal den Jubilar und seinen Kirchengemeinderat, zusammen mit Pfarrvikar David nach Renningen eingeladen. Sie besuchten das Krippenmuseum, die Renninger Kirche und das Bonifatiushaus.

Ministranteneinführung in Malmsheim

Am Sonntag, 23.7.17 konnten in Malmsheim drei Kinder in den Ministrantendienst aufgenommen werden.

Sie erhielten dabei ihre Plakette und werden sich künftig bei den Gottesdiensten, bei den Gruppenstunden und dem Gemeindeleben immer wieder einfinden.

Marengomo im “Einsatz“

25.07.17 - Die letzten Wochenenden waren für uns Sängerinnen und Sänger des Marengomo-Chors sehr ereignisreich.

Am 9. Juli 2017 begann unsere kleine Tournee beim Fest an der Liobahütte. Wir konnten den Gottesdienst und das Nachmittagsprogramm mitgestalten.

Am Sonntag danach bereicherten wir den Gottesdienst in der Magstadter Kirche „Zur Heiligen Familie“ mit einem Teil der Gospelmesse “Body and Soul“. Hier wurden wir erneut von unseren tollen Instrumentalisten unterstützt. Wir wurden mit großem Schlussapplaus verabschiedet.

In der Justizvollzugsanstalt in Heimsheim konnten wir am 23. Juli 2017 die Inhaftierten mit unseren Liedern aus “Body and Soul“ erfreuen.

Beim anschließenden Chorfest bei Monika im Garten konnten wir uns zurücklehnen, auf die anstehenden Ferien anstoßen und voller Freude und Dankbarkeit auf das bewegte erste Halbjahr 2017 zurückblicken.

Ein großes Dankeschön an unsere Chorleiterin Nicola Queitsch, an alle Sängerinnen und Sänger, die mitwirkenden Instrumentalisten und alle, die in irgendeiner Art und Weise unser Chorleben unterstützt und begleitet haben.

Falls sie die Songs der Messe “Body and Soul“ erneut oder zum ersten Mal hören wollen, haben sie im Herbst dazu Gelegenheit: Am 29. Oktober 2017 werden wir die komplette Messe in der St. Antonius Kirche in Zuffenhausen aufführen.

Malmsheimer Ministranten in Tripsdrill

Am Samstag früh, 16.7.17 machten sich einige der Malmsheimer Minis auf in den Freizeitpark Tripsdrill. Nach sehr freundlichem Empfang wurden die Zelte aufgebaut und dann ging es ab in den Park. Den ganzen Tag durfte man die Fahrgeschäfte nutzen. Abends hatten dann die Zuständigen vom Park schon das Grillfeuer gemacht und das Buffet war schon gerichtet.

Danach gab es Fußballturnier und Bastelangebote, oder man konnte sich selbst beschäftigen.

Sonntag nach dem Frühstück hieß es Auto laden.

Dann gab es einen Gottesdienst im Freien. Nach diesem hieß es wieder Freizeitpark. Auch den Wildpark besuchten wir dann am Nachmittag.

Gegen 16 Uhr machten wir uns ziemlich müde, aber sehr zufrieden wieder auf den Heimweg.

Es war ein tolles Wochenende mit euch!

Eure Omis Rico und Vanessa

Buntes Familienfest zum Lioba-Jubiläum

Mit einem donnernden Salut-Schuss aus zwei Kanonen bezeugte der Renninger Ritterbund seine Aufwartung zum 20 jährigen Jubiläum der Lioba-Hütte auf dem Renninger Bergwald am 9.7.2017. So trug auch die Mitwirkung des Mittelalter-Vereins sicher dazu bei, dass das Jubiläumsfest zu einem ganz besonderen Erlebnis für Klein und Groß wurde.

Beim Auftakt-Gottesdienst unter musikalischer Mitwirkung der Band Akzent und des Marengomo-Chores wurde schnell klar, dass hier kein "normaler Sonntags-Gottesdienst" gefeiert wurde. Der besondere "Gottesdienst-Raum" mit einem Dach aus blauem Himmel und Kirchenwänden aus hohen Bäumen mit einer herrlichen Blätterpracht, dazu eine bunte Feiergemeinde mit vielen Kindern und Familien bis hin zum besonders geehrten, inzwischen 93 jährigen früheren Eigentümer und jahrelangen Betreuer der Lioba-Hütte, Herrn Schüle, ließen die Besonderheit des Moments erahnen.

So betonte auch Bürgermeister Faißt in einer kleinen Ansprache nach der Heiligen Messe, dass durch das Lioba-Gelände nicht nur für die katholische Kirchengemeinde, sondern für die ganze Stadt ein Raum entstanden ist, der zu Begegnung und Gemeinschaft, aber auch zu Erholung und Besinnung einlädt.

Parallel zur Heiligen Messe feierten zahlreiche Kinder einen eigenen Kindergottesdienst auf der grünen Weise.

An dem kleinen Bäumchen, das vor 20 Jahren an der Feuerstelle gegenüber der Hütte gepflanzt worden war und nun hoch in den Himmel ragt wurde ein Gedenkschild angebracht.

Herzlichen Dank an alle, die zum tollen Gelingen dieses bunten Jubiliäums-Festes beigetragen haben. Auch der Himmel dankte - denn exakt bis zum Fest-Ende hielt das wunderbare Wetter, bevor sich kurz darauf ein Wolkenbruch entlud und Wiesen, Wald und Gärten mit dem notwendigen Nass versorgte.

46 Jahre Priester in der Welt von heute

Am 4. Juli 1971 wurde Pfarrer Pitzal in Aalen durch Bischof Carl Joseph Leiprecht zum Priester geweiht. In Erinnerung an diesen Tag feierte er mit der Gemeinde den Gottesdienst, ist er doch schon fast 45 Jahre hier vor Ort.

Es ist ein Zufall, dass Bischof Yousif Thomas Mirkis aus Kirkuk im Irak gerade in Renningen war und den Gottesdienst mitfeiern konnte. Pfarrer Pitzal hat ihn vor kurzem im Irak besucht. Er kümmert sich um Tausende von Flüchtlingen.

Zuvor waren die beiden in Rottenburg beim Referat der Weltkirche. Nach einem kurzen Besuch im Dom gab es auch ein Bild vor dem Bischöflichen Ordinariat.

Am Nachmittag kam er mit Bürgermeister Faißt zusammen. Weltkulturpfad, Krippenmuseum und die Malmsheimer Kirche waren weitere Stationen auf seinem Kurzbesuch.

Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich noch mit der Gemeinde zum Gespräch und Imbiss im Bonifatiushaus. Dabei informierte der Bischof über die Verhältnisse im Irak. 

Von Renningen aus soll ihm geholfen werden. Die 120 Studenten, die als Flüchtlinge in Kirkut leben und denen er eine Unterkunft verschafft hat für ihr Studium, sie sind die kommenden Verantwortlichen für das Land, wenn es an den Wiederaufbau geht.

In Erinnerung an Bundeskanzler Kohl


22.6.17 - Ganz Europa nimmt Anteil am Tod von Helmut Kohl. Mehrere Male waren die Renninger Sternsinger bei ihm im Kanzleramt zusammen mit dem ehemaligen Präsidenten des Kindermissionswerke, dem inzwischen auch verstorbenen Arnold Poll. Jedes Mal wurde das Kanzleramt ideenreich mit Figuren von Frau Buchhalter ausgestaltet. Am Morgen des Dreikönigstages, wenn noch niemand im Kanzleramt war, kam der Bundeskanzler mit den Renningern zusammen, interessierte sich sehr für die Figuren von Frau Buchhalter, der er auch schrieb, und freute sich immer wieder auf die Begegnung.

Zum Aufbauen und der Gestaltung des Bundeskanzleramts haben auch immer wieder Erwachsene der Gemeinde die Gruppe begleitet. Einmal waren auch Sternsinger aus Mennecy mit dabei. Begleitet hat die Gruppe damals der Beigeordnete unserer Stadt, Martin Wolff. Der Kanzler unterhielt sich jedes Mal lange mit Pfarrer Pitzal.

Gedenkstein „Geißeln unserer Zeit“ erweitert

Hießen die „Geißeln unserer Zeit“ im Jahre 1977 noch „Herzinfarkt, Verkehrstod, Krebs“, mussten sie im Jahr 1997 bereits um die Themen „Aids und Naturkatastrophen“ und 2007 um „Angst“ erweitert werden. Und auch 2017 gibt es eine Ergänzung: der „Terror“ hat sich zu den Geißeln gesellt.

Zu lesen ist dies alles auf dem vor 40 Jahren aufgestellten Gedenkstein am Bergwald. Am vergangenen Samstag, 24.6.17 wurde die letzte Ergänzung hinzugefügt.

Sonderausstellung eröffnet

Mit einem bunten Fest auf der Wiese hinter dem Renninger Krippenmuseum wurde die Sonderausstellung „Fröhlich sein – Gutes tun – und die Spatzen pfeifen lassen“ am Freitag, 2.6.17 eröffnet.

Die Renninger Alphornbläser eröffneten es mit ihren besonderen Instrumenten, bevor die Scholaren von Renningen und Malmsheim gemeinsam mit den passenden Liedern auf das Thema der Ausstellung hinwiesen. Die Mini-Spatzen der Renninger Schlüsselgesellschaft boten einen bunten Reigen und die Solisten der Tanzgarde verblüfften mit ihren akrobatischen Einlagen. Die Nachtwächter und der Türmer von Weil der Stadt erzählten Anekdoten über ihre historischen Berufe bevor Pfarrer Pitzal dann die Ausstellung erläuterte. Nachdem sich die Besucher mit gegrillter Wurst und Getränken gestärkt hatten, bot der Renninger Ritterbund spannende Ritterkämpfe und Handwerker Eike erklärte den Ziehbock, die Kinder probierten begeistert die verschiedenen Geschicklichkeitsspiele.

Die Ausstellung zeigt in verschiedenen Darstellungen mit Figuren von Frau Buchhalter, wie bei Tanz und Musik, bei Feiern, Spielen oder einem Zirkusbesuch, bei Begegnungen und weltweiten Verbindungen Freude und Frohes erlebt und Gutes getan wird. Plakate über Don Bosco gehen ebenfalls auf das Thema der Ausstellung ein, das ja ein Wort Don Boscos aufgreift. Besondere Höhepunkte der Ausstellung sind die Werke verschiedener Renninger Künstler, wie die aussagekräftigen Keramikskulpturen von Dorothea Wiedeck, die interessanten Ikebana-Gestecke von Margarete Podolak-Decker und die stimmungsvollen Blumen- und Landschaftsbilder von Karl Heckeler, die mit Musikinstrumenten aus aller Welt umgeben sind. Auch ein Modelleisenbahnaufbau von Thomas Mende gehört zu den gezeigten Darstellungen ebenso wie die eindrucksvollen Kinderportraits des inzwischen verstorbenen Max Holdenried.

Pfarrer Pitzal dankte den Renninger Künstlern für die Bereitstellung ihrer Kunstwerke sowie den Krippenbauern und dem Forstbetriebshof für die Hilfe beim Aufbau ebenso wie allen Mitwirkenden und Helfern für den gelungenen Auftakt zur diesjährigen Sonderausstellung.
 
Das Krippenmuseum ist bis zum 1.10.17 sonntags von 14-17 Uhr geöffnet. Weitere Termine und Führungen auf Anfrage im Pfarrbüro.

Himmelfahrt im neuen Stadtparkgelände

Zu einem Höhepunkt sowohl für die Neubürger im Gebiet Schnallenäcker, wie auch für alle anderen, wurde der Himmelfahrtsgottesdienst am 25.5.17 im neuen Stadtpark. Die Spielgeräte für Kinder zu den Elementen Feuer, Wasser, Erde, Luft wurden zu besinnlichen Anschauungsobjekten für alle. Ihre großartige künstlerische Gestaltung - wie man sie wohl nirgendwo so vorfindet, wie Pfarrer Pitzal meinte - erweckte Bewunderung und vor allen Dingen Neugier.

Bürgermeister Faißt stellte in seinem Grußwort den neuen Platz vor. Besonders die Informationen zu Bauweise, speziellen Funktionen sowie zum miteingebauten Rückhaltebecken waren für alle neu und interessant. Sicher ist dieser neue Stadtpark ein weiteres Vorzeigeschild unserer Stadt und könnte sogar zu einer Art Wahrzeichen für Renningen und Malmsheim werden.

Den Himmelfahrtsgottesdienst umrahmte der Musikverein Renningen. Mit besonderen Gedanken, eingehend auf die Elemente, die Kinder und Erwachsene vortrugen, wurde der Gottesdienst zugleich völlig anders gestaltet. In seiner Predigt meinte Pfarrer Pitzal „Das Schöpfungswerk, das mit den Elementen begonnen hat, fand durch das Heilsgeschehen mit der Himmelfahrt Jesu seinen Abschluss. Es wurde damit zugleich auch ein Anfang gemacht, wie mit der Neugestaltung des Spielplatzes auch ein ganz neuer Anfang für unsere Stadt gemacht werden konnte.“

Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieser besonderen Begegnung beigetragen haben!

Ministranten on tour zwischen Weinreben

Vom 19.-21. Mai 2017 fuhren die Ministranten unserer Seelsorge-Einheit mit ihren Oberministranten zum jährlichen Mini-Wochenende in das wundervoll gelegene Haus Haigern mit toller Aussicht mitten in den Weinbergen rund um Heilbronn.

Das Motto des Wochenendes "Wandlung" haben die Minis auf vielfältige Art umgesetzt. Bei der Heiligen Messe ist die Wandlung von Brot und Wein zu Leib und Blut Christi ein ganz entscheidendes Element.  Um Wandlung in vielerlei Hinsicht ging es, wenn z.B. Mais in Popcorn gewandelt wurde, wenn wir die bisherigen "Wandlungen" im eigenen Leben - von der frühen Kindheit bis zur "Jetzt-Zeit" angeschaut haben, wenn die Minis sich mit Personen der Bibel beschäftigt haben, die ihr Leben durch eine Glaubens-Erfahrung total "gewandelt" haben.

Im Gottesdienst, den die Minis miteinander gefeiert haben, ging es auch darum, wie sich das eigene Leben verändern kann, wenn man mit seinem eigenen Glauben "ernst acht", wie also der Glaube auch unser Leben verändern kann.  

Natürlich gab es wie immer viel Zeit für Spiel, Nachtwanderung, den bunten Abend  - was halt so dazu gehört, wenn Ministranten unterwegs sind.

Vielen Dank an alle Oberministranten, die Leiter der KJG und unsere Küchen-Feen Rebecca und Ines!

Sternsinger im Schwarzwald

Am Samstag, 6.5.17 erkundeten die Sternsinger als Dankeschön-Ausflug den Nordschwarzwald. Dabei ging es beim Besuch des Baumwipfelpfades Bad Wildbad hoch hinaus über die Schwarzwald-Tannen. Beeindruckt von dem kühnen Bauwerk und den ungewohnten Ausblicken von oben auf den Schwarzwald wanderten alle bis zum höchsten Punkt und genossen die herrliche Fernsicht. Viele Mutige stürzten sich die 55 Meter lange Tunnelrutsche hinab und kamen mit deutlich erhöhtem Adrenalinspiegel und breitem Grinsen unten an.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit der Sommerbergbahn, Baden Württembergs höchster Standseilbahn mit schönem Blick auf das Enztal.

Schließlich erkundeten die Sternsinger noch unter der fachkundigen Führung von Pfarrer Pitzal die Ruinenanlagen des ehemaligen Benediktinerkloster St. Peter und Paul in Hirsau.

Vielen Dank Bürgermeister Faißt und Pfarrer Pitzal, die den Ausflug ermöglichten.

Erstkommunion in Malmsheim

„Jesus bewegt uns“ war auch in Malmsheim das Thema der Erstkommunion am Sonntag, den 7. Mai 2017. Große Begeisterung kam bei den Kindern auf, gestalteten sie doch weithin den Gottesdienst selbst mit. So begrüßten sie in bulgarischer und tschechischer Sprache, sprachen die Fürbitten und zum Schluss den Dank. Vor allem aber erklärten sie ihr Festtagsbild, ein Mobile zum Thema „Jesus bewegt uns“, das mit den 5 Zeichen Traube, Kelch, Buch, Ähre und Fisch gestaltet war. An diesen Zeichen brachten sie ihre eigenen Namen an.

In seiner Predigt ging Pfarrer Pitzal diesmal als Wanderprediger quer durch die Kirche auf die Zeichen ein und holte dazu die jeweiligen Dinge aus dem Rucksack heraus.

Mit dem Kommunionopfer werden Kinder in Indonesien unterstützt, denen die Voraussetzungen für eine geordnete Schule fehlen. Außerdem haben die Kinder auch wieder ältere Personen in der Gemeinde besucht und ihnen mit Kuchen von ihrem Festtag eine Freude bereitet.

Erstkommunion in Renningen „Jesus bewegt uns“

Die Erstkommunion am 30.04.2017 in Renningen stand unter dem Thema „Jesus bewegt uns“. Der ganze Gottesdienst wurde in Bewegung umgesetzt. Pfarrer Pitzal hielt seine Predigt in Bewegung durch den ganzen Kirchengang gehend. Über dem Altar hing ein Mobile, das allein schon auf seine Art auf Bewegung hinwies. Es war geschmückt mit den Namen der Kinder auf Ähren, Trauben, einem Buch, einem Kelch und einem Fisch.

Die Kinder und die Gemeinde gaben ihr Opfer, damit Kinder in Indonesien zur Schule gehen können. Es kamen etwa 1.000 € zusammen.

Außerdem überbrachten sie einer älteren Person aus der Gemeinde einen Gruß von ihrem Fest.

Osterkerze im Zeichen der Ökumene

15.04.17 - Die Osterkerze wird in jedem Jahr neu gestaltet und vor der Auferstehungsfeier in der Osternacht geweiht. Sie zeigt die 5 Wundmale Jesu, sowie die Buchstaben Alpha und Omega, die auf die Unendlichkeit Gottes hinweisen und ist zugleich mit der Jahreszahl versehen.

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Reformation. Die Kerze geht darauf ein und zeigt einen mächtigen Baum, der die Christenheit darstellt. Durch die Reformation von 1517 wurde er gespalten, wächst aber jetzt allmählich wieder zusammen. Dies geschieht im Zeichen Ökumene, weshalb das weltbekannte Ökumene-Zeichen ebenfalls die Kerze schmückt.

Osterbrunnen

13.04.17 - Der Osterbrunnen vor der Bonifatiuskirche steht in diesem Jahr unter dem Thema „Wasser und Dürre“. Die Krippenbauer haben diesen Brunnen erstellt, der auch mit Bildern aus der Welt des Wassermangels illustriert wird.

Die Kinder der Kindergärten Blumenstraße und Wiesenstraße haben sich aufgemacht den Brunnen zu besuchen um mit ihren Liedern und ein paar Osterspielen das Frohe und Nachdenkliche dieses Brunnens zu erleben.

Ostermarkt für Hungernde

11.4.17 - Als Einsatz für die verlorene Wette gegen die Sternsinger hat Pfarrer Pitzal mit Hilfe des Renninger Ritterbundes beim Ostermarkt weit über 1000 gebackene Burgtaler, sowie Schokotaler und Burgstecken vom Metzger angeboten. Viele Spenden für die Hungernden im Südsudan wurden dafür ins Körbchen gelegt. Zusammen mit den Spenden für die Palmzweige der Palmsonntaggottesdienste, sowie weiteren Spenden können jetzt 5.000 € über die Comboni Missionare an die Hungernden im Südsudan geschickt werden.

Go(o)d News in Bonifatiuskirche

Am vergangenen Sonntag, 26.3.17 füllte Go(o)d News, ein Chor der ev. Landeskirche, unsere kath. Kirche in der Martin-Luther-Strasse . Das passt ganz gut ins aktuelle Jahr „500-Jahre Martin-Luther“ und  war ein Beispiel praktizierter Oekumene.

Nach einem kurzen Vorprogramm durch Marengomo mit Liedern aus der Messe „Body&Soul“ starteten Go(o)d News ihr Programm mit Liedern wie Saved, We Believe in God, Creed, The Table, My Promise, Wir fallen hin, Jesus Mitte Meines Lebens, Amazing Grace.

Es war nicht schwierig das begeisterte Publikum zum Mitsingen einiger Lieder anzuregen. Das mit Marengomo gemeinsam gesungene Schlusslied „Total Praise“ war dann sehr ruhig und verhalten und ging vielen nochmals sehr „unter die Haut“.

Vielen herzlichen Dank an alle Beteiligten für diesen eindrucksvollen Abend, der uns allen bestimmt recht lange in bester Erinnerung bleiben wird!

Firmung 2017 mit 800 Gottesdienstbesuchern

In zwei feierlichen Gottesdiensten wurden am Samstag, dem 18.3.17 66 Jugendliche unserer Pfarrei gefirmt. Höhepunkt waren die eindrucksvolle Firm-Predigt und die Spendung des Sakraments durch den Direktor der Diözesan-Caritas, Oliver Merkelbach.
 
Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben! Allen voran die Firm-Gruppenleiter, die über Wochen die Jugendlichen sehr gut auf die Firmung vorbereitet haben. Dank an die Band P.U.S.H., die Kinderbetreuung, die Mesnerin, die Kommunionhelfer -  und einfach allen,  die im Vordergrund oder Hintergrund mitgeholfen haben! Dank an die Gebetspaten und Dank an den Vater im Himmel, der unsere Firmvorbereitung und die Gottesdienste reich gesegnet hat!

Kardinal Kasper aus Rom grüßt die Renninger Kirchengemeinde

Kardinal Kasper, der frühere Bischof unserer Diözese feierte am vergangenen Dienstag, 14.3.17 in Rom einen festlichen Gottesdienst im Petersdom, bei der auch unser Organist Vincenz Krol anwesend war.
Zusammen mit 350 Sängern aus unserer ganzen Diözese zelebrierte der Kardinal die heilige Messe. Anschließend traf er sich mit Vertretern der Pilgergruppe im Dom, zu der auch unser ehemaliger Weihbischof Dr. Johannes Kreidler gehörte.
Der Kardinal bat Herrn Krol, Pfarrer Pitzal und der Renninger Kirchengemeinde die besten Grüße aus Rom von ihm zu überbringen. Kardinal Kasper hatte Renningen und die Krippe in früheren Jahren während seiner Bischofszeit besucht und dabei bestens kennen gelernt.

Ökumenisches Chorkonzert

14.3.17 - Die Chöre der evangelischen Petruskirche „Kreuz und Quer“ und „Kantorei“ , der neuapostolischen Kirche und der katholischen Kirche mit der Männerschola Renningen und Marengomo schenkten den vielen Besuchern einen nachdenklichen und besinnlichen Abend inmitten der österlichen Bußzeit.
 
Die Initiatoren dieses Konzertes waren Scholaleiter Vincenz Krol und der Kantor und Chorleiter der evangelischen Kirchengemeinde, Roland Gäfgen. Der Marengomo-Chor wurde geleitet von Nicola Queitsch. Weitere Leiter waren Jens Dirnberger, Frank Reith und Jochen Wieland.
 
Anschließend traf man sich noch zum gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Austausch im Bonifatiushaus.

Gregorianische Gesänge begeisterten

14.3.2017 - Die Bonifatiuskirche war brechend voll als die bulgarische Gruppe „The Gregorian Voices“ in den verschiedensten Sprachen, allen voran Latein, ihre gregorianischen Gesänge vortrugen. Ohne Verstärkung und ohne Instrumentalbegleitung füllten sie mit ihren Stimmen machtvoll den Kirchenraum.

Sternsinger beim VfB Stuttgart

Auf Initiative von Pfarrer Franz Pitzal konnten die Renninger Sternsinger am Freitag, 10.3.17 das Spiel VfB Stuttgart - VfL Bochum in der Mercdes-Benz-Arena in Stuttgart besuchen. Für viele der jungen Teilnehmer war es das erste Mal, dass sie ein Fußballspiel live im Stadion erlebten. Dementsprechend waren die Kinder beeindruckt von der Atmosphäre und den vielen Fans. Das Spiel selbst und das Ergebnis gerieten da fast schon zur Nebensache. Alles in allem ein gelungenes Dankeschön für die Sternsinger.
 
Übrigens fördern das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und die DFB-Stiftung Egidius Braun seit 1996 gemeinsam Projekte für Not leidende Kinder in verschiedenen Teilen der Welt.

Für ein respektvolles Miteinander der Menschen weltweit – Ökumenischer Weltgebetstag

In Malmsheim und weltweit wurde am vergangenen Freitag der ökumenische Weltgebetstag gefeiert. Er stand unter dem Leitwort „Was ist denn fair?“. Die Liturgie wurde von Frauen auf den Philippinen vorbereitet.

Über Konfessionen-, Alters- und Ländergrenzen hinweg besuchten in Malmsheim knapp 70 Menschen den Gottesdienst. Dieses Jahr durften wir das erste Mal Frauen, Männer und Kinder, die nach langer Flucht in unserer Gemeinde angekommen sind, begrüßen. Über deren Teilnahme haben wir uns sehr gefreut. Nationalitäten, Konfessionen und unterschiedliche Lebenswirklichkeiten spielten an diesem Abend keine Rolle. Christliche Nächstenliebe und christliche Wertschätzung wurde an diesem Abend konkret gelebt.

Gerechtigkeit und Frieden in Kirche und Gesellschaft war ein wichtiges Anliegen des diesjährigen Weltgebetstags. Die Liturgie mit dem biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (MT20,1-16), ermutigt jeden von uns, sich im Sinne des Evangeliums für Gerechtigkeit und ein Leben in Würde für alle Menschen stark zu machen.

Dank gilt allen Besuchern, die an diesem Abend ökumenische Gemeinschaft lebten und den Frauen, die den Weltgebetstag vorbereitet und durchgeführt haben, sowohl in der Küche als auch im Gottesdient. Einen besonderer Dank gilt Frau Riedißer für die eindrucksvolle Auslegung des Evangeliums.

Die Liturgie des nächsten Weltgebetstags kommt 2018 aus Surinam, einem kleinem Staat in Südamerika.

@Home: Ein Thema, das trifft

Eine in warme Farben getauchte St.Raphaels-Kirche präsentierte sich am vergangenen Sonntag, 19.2.17 den vielen Jugendlichen und auch zahlreichen Erwachsenen beim ersten "Sing@Pray-Jugendgottesdienst"  unserer Seelsorge-Einheit CleBoRa.  Rutesheimer, Renninger und Malmsheimer KJGler luden die Besucher nach einem selbst gedrehten Impuls-Video  ein, sich zunächst in Kreativ-Stationen dem Thema "Heimat" zu nähern. Fragen wie "Wo fühle ich mich zuhause" / "Wie gelingt es, Fremden Heimat zu geben"/ "Heimat und Geborgenheit in der biblischen Botschaft" luden zur persönlichen Stellungnahme ein. Eine Impuls-Predigt, ein Worship-Block und Gebet rundeten dieses "Fest des Glaubens" am Abend des Wochenanfangs ab. Dickes Kompliment an die Leute des Vorbereitungsteams und der Band P.U.S.H. - und an alle Besucher: Schön, dass ihr da ward!

Sternsinger aus Irak und Afghanistan

11.1.17 - Unter den fast 100 Sternsingern Renningens und Malmsheims waren auch einer aus dem Irak, ein anderer aus Afghanistan, wie das Bild es zeigt, das an der Krippe in der Martinuskirche Malmsheim gemacht wurde. Außerdem war ein Sternsinger aus dem Senegal mit dabei und einer, der im letzten Jahr noch in Japan als Sternsinger unterwegs gewesen war.

Bürgermeister Faißt sandte vor dem Rathaus die Renninger Sternsinger aus. „Ihr seid wahre Friedensbringer!“, rief er den Sternsingern zu. Pfarrer Pitzal wettete, dass die Sternsinger in diesem Jahr keine 35.000 Euro ersingen werden. Wenn er die Wette verliert, wird er in Anlehnung an das Thema der Krippe „Ein feste Burg ist unser Gott“ 1.000 Burgtaler und Burgstecken beim Ostermarkt verkaufen. Die Aktion ist noch nicht ganz abgeschlossen, es scheint aber denkbar knapp zu werden.

Martinus sammelt für Winterschuhe - Friedensreliquiar zum Martinusfest

17.11.16 - Das Martinusfest in Malmsheim hebt sich von vielen anderen wesentlich ab. Schon beim Gottesdienst am Morgen, gestaltet von den Scholaren in einer festlich geschmückten Kirche, gingen in der Predigt vier Vertreter der Gemeinde auf die Wesenseigenschaften des Martinus und deren Bedeutung heute ein: teilen, Gemeinschaft schaffen, unterwegs sein, Mut haben . In Malmsheim beschenkt man sich in jedem Jahr zum Martinusfest selbst. In diesem Jahr ist es ein Friedensreliquiar, ein Segensgegenstand mit einem kleinen Kreuz aus Jerusalem. „Wenn in Jerusalem Frieden herrschen würde, so gäbe es diesen weltweit.“ – so meinte Pfarrer Pitzal bei der Segnung dieses Reliquiars.
 
Das Mittagessen gab es dann in der Schulturnhalle und es folgte ein buntes Programm mit Darbietungen des Harmonika Spielrings Malmsheim, der Renninger Schlüsselgesellschaft und der Sprachbehindertenschule in Calw.
 
Höhepunkt war zweifelsohne der Martinusritt mit hunderten von Kindern mit ihren Laternen, Familien und Angehörigen. Am Rankbach, inmitten des Ortes, gab es dann eine atemberaubende Feuerschau von der Gruppe Seraphim. Die Bühne am Rankbach eignet sich dafür in besonderer Weise, die nächtliche Atmosphäre gab für alle ein unvergessliches Stimmungsbild ab.
 
Martinus zu Pferd ritt dann, begleitet von Bläsern vom Musikverein Malmsheim am Altenzentrum vorbei zur Kirche, wo die Martinusspatzen mit einem eindrucksvollen Musical die Mantelteilung mit ihren Liedern ins heute übertrugen.
 
Martinus und der Bettler sammelten dann nicht für einen Mantel sondern für Winterschuhe in der Ostukraine. Charkiw liegt noch immer mitten im Auseinandersetzungsgebiet des Weltgeschehens. Bischof Stanislaus möchte mit diesem Geld für Kinder Winterschuhe anschaffen, wird doch der Winter dort sehr kalt und hart.