Nachruf auf Gaby Gross

Gaby Gross wurde 2001 in den Kirchengemeinderat gewählt. Dort übernahm sie am liebsten Aufgaben, die unserem ökumenischen Miteinander dienten oder sonst in irgendeiner Form mit Menschen zu tun hatten.

Wenn sie eine Aufgabe übernahm, wusste man die Erledigung derselben in besten Händen. Sie arbeitete selbständig und suchte sich die Leute, mit denen sie gut zusammen arbeiten konnte und die den gleichen Anspruch hatten wie sie selbst:

Denn sie selbst war erst zufrieden, wenn es allen Menschen in ihrer Umgebung gut ging, frei nach dem Wahlspruch von Mutter Teresa: Lass nicht zu, dass ein Mensch nach der Begegnung mit dir nicht glücklicher ist als vorher.

Kein Wunder, dass sie viel und gerne mit ihrer Familie zusammen arbeitete.

Als dann die  Leitung des Festausschusses neu zu besetzen war, übernahm sie auch dieses Amt ganz selbstverständlich.

Ihre Aufgaben änderten sich dadurch aber nicht: Helferfest, Gemeindefest an Fronleichnam, Adventsscheuer, Seelsorgeeinheitstag, als Höhepunkt unser 50-jähriges Kirchenjubiläum vor 5 Jahren und vieles mehr:

Immer ging es darum, dort wo sie es konnte, Herzen zu berühren, die Welt dort ein bisschen schöner zu machen, wo sie Einfluss drauf hatte.( Und wenn es nur für diesen einen Tag war)

Immer fand sie jemand, der einem Daheimgebliebenen eine Köstlichkeit aus der Festküche vorbeibrachte.

Sie ließ es sich auch nicht nehmen -  selbst schon schwer krank -  für Pater Wehrles Geburtstagsbuch ihren Beitrag beizusteuern.

Sie selbst ließ sich ebenso gerne beschenken:
Auch während ihrer Krankheit konnte sie das Schöne in der Natur noch sehen und freute sich über jedes noch so kleine Blümlein.

Es gibt so viele unspektakuläre Begebenheiten…

Jeder von uns hat vermutlich nicht nur eine persönliche Erinnerung, die ihm da einfällt…

Gaby hat ihre Talente zum Wohl der Menschen eingesetzt. Darin bleibt sie uns Vorbild. So werden wir sie in unseren Herzen bewahren.

Für St. Clemens Weissach:

Pater Alfons Wehrle

Barbara Bartholomäi
(2te Vorsitzende KGR)